Handwerkskammer kritistert EEG-Umlagen-Anstieg

(bim). Laut Stromnetzbetreibern wird die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) auch im nächsten Jahr steigen. Angesichts des angekündigten Anstiegs von derzeit 6,35 auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde fordert die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade Änderungen am EEG-Gesetz. „Die Förderung der erneuerbaren Energien ist ein wichtiger Baustein zum Gelingen der Energiewende. Aber der Strompreis muss dauerhaft bezahlbar bleiben“, sagt Kammerpräsident Detlef Bade. Das gelte nicht nur für private Verbraucher, sondern ebenso für Unternehmen, die sich im Wettbewerb behaupten müssen. „Ärgerlich ist, dass dabei stets nur die großen Unternehmen im Fokus der Politik stehen“, meint Bade.
So haben rund 2.000 stromintensive Unternehmen im Jahr 2015 über die besondere Ausgleichsregelung einen Nachlass von 4,8 Milliarden Euro auf die Stromrechnung erhalten. Die Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit sieht Bade grundsätzlich als wichtig an, der bisherige Weg führe jedoch zu Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten der kleinen und mittleren Betriebe.

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