Mehr Geld und Erweiterung fürs Juz-T

Reso-Fabrik-Geschäftsführerin Anke Nobis
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bim. Tostedt. "Das Jugendzentrum lebt mit euch richtig auf", lobte CDU-Ratsfrau Karin Plate dessen Leiter Benjamin Gaum und Lennard Weiß, die aktuell von zwei dualen Studenten unterstützt werden, in der jüngsten Sitzung des Tostedter Jugend- und Sozialausschusses. Dort ging es um eine höhere Vergütung und eine Erweiterung der Räume.
Nadja Weippert (Grüne) fragte nach der Möglichkeit, häufiger Samstagsöffnungen anzubieten. Anke Nobis, Geschäftsführerin der Reso-Fabrik, die seit 2014 von der Samtgemeinde mit der Jugendarbeit beauftragt ist, erteilte dem aber wegen mangelnder Personalkapazitäten eine Abfuhr. "In keinem anderen Bereich der Reso-Fabrik werden so viele Überstunden aufgebaut wie in Tostedt", erklärte sie. Seit 2018 wird das Juz-T von Benjamin Gaum und Lennard Weiß geleitet. "Um dem hohen Niveau dieser pädagogischen Arbeit eine entsprechende Entlohnung gegenüberzustellen, haben wir sie in eine höhere Gehaltsklasse eingruppiert", nannte Nobis einen Grund der gestiegenen Kosten. Das Budget für 2020 werde aber vermutlich nicht ausgeschöpft, u.a. weil die dualen Studenten manche Aufgabe der Honorarkräfte übernommen hätten und wegen Corona vieles nicht stattfinden konnte.
"Wer eine Öffnung am Samstag will, muss mehr in Personal investieren. Für uns steht es außer Frage, die Vergütung anzupassen", sagte Klaus-Dieter Feindt (SPD). Auch müsse darauf geachtet werden, dass der Überstundenanteil nicht "zementiert" werde zu Lasten der Mitarbeiter. Das sah auch Nadja Weippert so: "Es ist unsere Verantwortung, die Jugendarbeit so aufzustellen, wie es erforderlich ist." Einstimmig befürwortete der Ausschuss die Kostenkalkualtion für 2021 mit 205.000 Euro.
Bei einer Enthaltung empfahl der Ausschuss zudem, das zu kleine Büro im Juz-T auf 34 Quadratmeter zu erweitern und um einen angrenzenden, separaten Besprechungsraum mit einer Größe von 8,5 Quadratmetern für rund 95.000 Euro zu ergänzen.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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