bim. Tostedt. Risse und Schlaglöcher in der Fahrbahn, Wurzelaufbrüche auf dem Radweg und stark ausgefahrene Seitenräume - so sieht die Gemeindeverbindungsstraße 10/11 zwischen Tostedt und Wistedt inzwischen aus, die viel befahren ist und auch als Schulweg genutzt wird. Der Tostedter Bau- und Planungsausschuss empfahl in seiner jüngsten Sitzung einstimmig, für den Ausbau der Triftstraße und eines Teils des Quellner Wegs sowie eines Abschnitts der Quellner Straße eine Landesförderung aus den "Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung" (ZILE) zu beantragen. Quellner Weg und Quellner Straße sowie die Triftstraße sollen auf einer Breite von 3,50 Meter mit Asphalt sowie die Banketten beidseitig mit Rasenplatten befestigt werden. Der Radweg soll auf zwei Meter ausgebaut werden. Für den Ausbau der Triftstraße sollen bis zur nächsten Fachausschusssitzung im Mai Alternativen erarbeitet werden. Außerdem soll die Verwaltung bei der Verkehrsbehörde die Möglichkeit einer Geschwindigkeitsbegrenzung prüfen lassen.
Bauamtsleiter Axel Seute informierte, dass der Ausbau der Straße bis drei Meter förderfähig sei und der Ausbau auf 3,50 Meter gut begründet werden müsse, was aber mit dem hohen Verbindungsverkehr-Aufkommen zu rechtfertigen sei. Im Raum stand die Frage, ob der separate Fuß-/Radweg erhalten werden soll. "Wir halten einen Radweg für wichtig", so Seute - und das nicht nur wegen des Schülerverkehrs, sondern auch wegen der Naherholungsfunktion rund um den Düvelshöpen. Bleiben Straße und Radweg auf gleicher Höhe, müssten wieder Poller aufgestellt werden, um bei Begegnungsverkehr das Befahren der Seitenstreifen zu unterbinden.
Dipl.-Ing. Carsten Dittmer von dem mit der Ausbauplanung beauftragten Ingenieurbüro Dittmer aus Zeven berichtete, dass für die Baugrunduntersuchung sechs Bohrkerne aus der Gemeindeverbindungsstraße gezogen worden seien. Die chemische Analyse habe ergeben, dass der Asphalt zum größten Teil unbelastet sei. Lediglich bei einem der sechs Bohrkerne, eine Strecke von ca. 500 Meter in Richtung Wistedt betreffend, habe der Asphalt einen erhöhten Teeranteil aufgewiesen.
An manchen Stellen sei die Gemeindeverbindungsstraße 10/11 lediglich 2,65 Meter breit, so Dittmer. Ein Ausbau der Fahrbahn in einer Breite von 3,50 Metern sei nur schwer auf der gesamten Strecke realisierbar.
Carsten Dittmer schlug außerdem vor, während der Baumaßnahme zu überprüfen, wie die Vorfahrtsregelung im Einmündungsbereich Triftstraße/ Quellner Straße/Quellner Weg eindeutiger gestaltet werden könne.
Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam erklärte, dass es in der schmaleren Triftstraße möglich wäre, auf einen Hochbord-Radweg zu setzen, weil man dann auf den Trennstreifen verzichten könne. Davon riet der Dipl.-Ing. allerdings ab. Das sei teurer, auch würde kein zusätzlicher Platz für die Radfahrer gewonnen.
Bis zum 15. September muss die Samtgemeinde nun Fördermittel beantragen, wenn die Baumaßnahme im kommenden Jahr ausgeführt werden soll.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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