Tostedts Grüne unterstützen die Forderung, die Dreifachbelegung in Flüchtlingsunterkünften endlich zu beenden

So eng ist es in einem mit drei Flüchtlingen belegten Zimmer einer Asylbewerberunterkunft
  • So eng ist es in einem mit drei Flüchtlingen belegten Zimmer einer Asylbewerberunterkunft
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  • hochgeladen von Bianca Marquardt

bim. Tostedt. Rückendeckung für die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer in Tostedt: Der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen Tostedt unterstützt sie jetzt in ihrer Forderung, die Dreifachbelegung in den Flüchtlingsunterkünften zurück zu nehmen, mit einer Resolution an den Landkreis Harburg.
Wie berichtet, stehen jedem Flüchtling vier Quadratmeter in den Zimmern in den Asylbewerberunterkünften durch die Dreifachbelegung im Landkreis Harburg zu. Diese Regelung besteht seit Ende 2015 und diente eigentlich als vorübergehende Maßnahme wegen des damals großen Flüchtlingszustroms. Seit diesen August kämpfen viele der ehrenamtlichen Unterstützer darum, dass der Landkreis diese Regelung rückgängig macht - ohne Erfolg.
"Wir fordern den Landkreis Harburg auf, die Dreifachunterbringung in den Flüchtlingsunterkünften der Gemeinde Tostedt aufzulösen und die Flüchtlinge stattdessen regulär wieder zu zweit oder - in besonderen Situation wie z.B. Krankheit - allein in einem Zimmer unterzubringen. Die Dreifachunterbringung sollte wieder zu dem gemacht werden, als was sie bei ihrer Einführung deklariert wurde: Eine Notmaßnahme, um eine große Anzahl von Flüchtlingen kurzfristig unterbringen zu können, nicht jedoch, um Kosten zu sparen", heißt es u.a. in der Resolution.
Die Dreifachbelegung von Zimmern widerspreche den Mindeststandards für die Unterbringung von Flüchtlingen, die in Hannover beschlossen wurde. Demnach dürfe der einer Person zur Verfügung stehende individuelle Wohnraum in einer Notunterkunft grundsätzlich eine Größe von sechs Quadratmetern nicht unterschreiten.

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