Weitere Zick-Zack-Linie für die Todtglüsinger Straße

Kurz nach Einführung der Kurzparkzone Anfang 2009: 
Entlang der Fahrzeugschlangen gab es keine Ausweichmöglichkeit
  • Kurz nach Einführung der Kurzparkzone Anfang 2009:
    Entlang der Fahrzeugschlangen gab es keine Ausweichmöglichkeit
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bim. Todtglüsingen. Wegen parkender Autos in der Todtglüsinger Straße (K57) müssen Kfz-Teilnehmer häufiger warten oder eben Zick-Zack fahren. Weil zu dichtes Parken an der Verkehrsinsel oder das Vorbeifahren an langen Fahrzeugreihen zu gefährlichen Situationen führt, hat die Gemeinde beim Landkreis als zuständigem Baulastträger beantragt, die vorhandenen Fahrbahn-Markierungen um eine weitere Zick-Zack-Linie gegenüber dem Berta-von-Suttner-Weg zu ergänzen und Markierungen an der Verkehrsinsel zu verändern.
Rückblick: Das Kurzzeitparken zwischen Königsberger Straße und Glüsinger Weg war 2008 von der Samtgemeinde beim Landkreis Harburg beantragt und vom Landkreis entsprechend ausgeschildert worden. Diese Regelung sollte Anwohnerwünschen nach Kurzzeitparkplätzen und gegen das langfristige Abstellen von Lkw Rechnung tragen. Doch schon damals gab es Ärger: Nachdem das WOCHENBLATT über Anwohner-Beschwerden berichtete, die Probleme hatten, wegen parkender Fahrzeuge sicher vom Grundstück zu kommen, wurden im Bereich zweier Zufahrten Zick-Zack-Linien aufgebracht, um dort das Parken zu unterbinden. Gleichzeitig wurden so Ausweichstellen zwischen den parkenden Fahrzeugen geschaffen.
Ein beidseitiges Parken ist in der Todtglüsinger Straße nicht möglich, weil zum Beispiel der Albert-Schweitzer- und der Bertha-von-Suttner-Weg etwas tiefer in einer Senke liegen und parkende Fahrzeuge bei der Ausfahrt von dort ein Sichthindernis darstellen.
Anwohner Ottokar Lembke war in der jüngsten Fachausschuss-Sitzung sauer über das Beratungsergebnis. "Im Bestand sind keine Freiflächen für Parkplätze. Auch die Nebenstraßen sind alle zugeparkt", schimpfte er in der Einwohnerfragestunde. Wie einige seiner Nachbarn wünscht er sich, dass die Kurzparkzonen - zumindest abends und an den Wochenenden - aufgehoben und den Anwohnern und ihren Gästen so das Parken ermöglicht wird. Denn, wie mehrfach berichtet, hatte man beim Bau der sogenannten Krech-Siedlung in den 1970er Jahren mit einem Parkplatz bzw. einer Garage pro Wohnung gerechnet. Da heute fast jeder Haushalt zwei Pkw benötigt, werden bei Neubaugebieten inzwischen pro Wohnung rechnerisch 1,5 Parkplätze zugrunde gelegt. Den Anwohnern der Krech-Siedlung nützt das nichts. Wer länger als drei Stunden an der Todtglüsinger Straße parkt oder die Parkscheibe vergisst, muss also weiterhin mit Knöllchen über 30 Euro rechnen.
• Um die Beeinträchtigung des fließenden Verkehrs in der Todtglüsinger Straße durch parkende Fahrzeuge geht es in der öffentlichen Sitzung des Tostedter Gemeinderates am kommenden Dienstag, 6. März, um 19 Uhr in der Grundschule Tostedt, Poststraße 16a.
Einige weitere Themen: Ausweisung weiterer Tempo-30-Zonen, Bebauungsplan für den dritten Bauabschnitt der Gartenstadt Heiloh und Änderung des Bebauungsplanes Gewerbegebiet Zinnhütte sowie die von der Gruppe Allwardt/FDP beantragte Umbenennung und Umgestaltung des Hindenburgparks.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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