Farmers spielen um DM-Titel

Großer Jubel und Sektdusche nach dem phantastischen 9:1-Heimsieg der Wild Farmers gegen Köln
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BASEBALL: Die „wilden Landwirte“ aus Dohren machen am letzten Bundesligaspieltag noch die Play-Off-Teilnahme klar

(cc). Das Baseball-Bundesligateam der Wild Farmers Dohren hat sich am vergangenen Wochenende als Tabellenvierter aus dem Norden für die Playoffs um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Die Entscheidung fiel erst mit dem 9:1-Heimsieg gegen die Cologne Cardinals, denn tags zuvor hatten die „wilden Landwirte“ zweimal (4:5 und 1:13) bei den Cardinals verloren. Mit dem so wichtigen Sieg verdrängten sie sogar die Hamburg Stealers aufgrund des direkten Vergleichs auf Rang fünf der Tabelle. Die ersten vier der Bundesligatabelle Nord spielen in den Playoffs gegen die vier Erstplatzierten aus dem Süden.
„Das waren die drei Nachholspiele gegen Köln, von denen mir mindestens eins gewinnen mussten“, berichtet Farmers Pressesprecherin Kisten Dallmann: „Der Doubleheader wurde am Samstag in Köln ausgetragen. Am Sonntag fand das Nachholspiel statt, das im März wegen Dunkelheit abgebrochen wurde. In Köln kassierten wir einen rabenschwarzen Tag, verloren mit 4:5 und 1:13. Am Sonntag waren die Jungs auf heimischer Anlage besser drauf.“
Das Nachholspiel begann mit dem alten Stand und einer 5:1-Führung im sechsten Inning. In den nur noch vier verbliebenen Innings legte vor allem Farmers Pitcher JP Stevenson den Erfolg für den Heimsieg. Er ließ nur einen Hit der Gäste zu, und kam auf insgesamt 18 Strikeouts. Den 9:1-Sieg machten die Gastgeber mit vier Runs im achten Inning klar. Diese erzielten Johannes Petzold und Edvardas Matusevicius (jeweils zwei). Tim Stock war für den einzigen Kölner Run verantwortlich.
Bereits an diesem Wochenende (29./30. Juni) spielen die Wild Farmers bei den Mainz Athletics, dem Tabellenführer aus dem Süden. Die nächsten Spiele werdn am 6. und 7. Juli jeweils um 14 Uhr im Ballpark in Dohren ausgetragen.
"Dass wir die Playoffs geschafft haben, macht uns verdammt stolz", so Kirsten Dallmann: "Wir sind so ein kleines Dorf, und bekommen kein Geld für die Flutlichtanlage oder einen neuen Platz von der Gemeinde. Wir schaffen das mit unserer Eigenarbeit und der Hilfe aller Ehrenamtlichen."

Großer Jubel und Sektdusche nach dem phantastischen 9:1-Heimsieg der Wild Farmers gegen Köln
Edvardas Matusevicius (re.) steuerte vier Runs zum 9:1-Heimsieg der Farmers gegen Köln bei

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