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B3-Bahnbrücke: Bauarbeiten in Sprötze sind auf der Zielgeraden

Bei der Begehung der asphaltierten Brücke (v. li.): Bauwart Frank Peters sowie Enrico Berger und Projektleiter Nils Elvers von der Straßenbaubehörde in Lüneburg

Neues Bauwerk soll am 18. Oktober freigegeben werden

bim. Sprötze. Die Arbeiten an der B3-Bahnbrücke bei Sprötze gehen ins Finale. Am Montag wurde die Deckschicht aus Gussasphalt auf der Brücke aufgebracht. Auch die Rampen sind fertig. Nun erfolgen noch Restarbeiten. Unter anderem fehlen die Leitplanken und eine Absturzsicherung sowie die Beschilderung. Für den Verkehr soll die Brücke am 18. Oktober freigegeben werden.
Dann endet die wohl längste Straßenbaustelle im Landkreis Harburg. Die Chronologie: Seit dem Jahr 2011 stand fest, dass die Brücke saniert werden muss. Bereits seit April 2013 wurde der Verkehr einspurig über die marode Brücke geführt. Seit Dezember 2014 war die Brücke wegen Rissen in der Fahrbahn für Lkw über 24 Tonnen gesperrt. Da sich viele Brummifahrer nicht an die Beschränkung hielten und der Brücke weiterer Schaden drohte, kam eine Beschränkung auf 3,5 Tonnen samt Fahrbahnverengung.
Weil die Landesstraßenbaubehörde die Belastungen des Umleitungsverkehrs auf die umliegenden Ortschaften wie Tostedt sowie eine dringend notwendige Behelfsbrücke zunächst nicht berücksichtigt hatte und nacharbeiten musste, verzögerte sich das Planfeststellungsverfahren. Daher begannen Mitte 2016 die Bauarbeiten - erstmal nur die der Behelfsbrücke. Die eigentliche, 56 Meter lange und rund 360 Tonnen schwere Brücke wurde im Mai eingehängt. Die Behelfsbrücke soll im kommenden April abgebaut werden.