Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Der Fahrstuhl am Tostedter Bahnhof ist endlich wieder in Betrieb!

Beim Ortstermin (v. li.): Klaus Steinfatt vom Fahrgastbeirat, Jürgen Maack und Landtagsabgeordneter Heiner Schönecke (Foto: bim)
bim. Tostedt. Die Berichterstattung im WOCHENBLATT, die Proteste betroffener Pendler und die Intervention von Samtgemeinde, Politik und Fahrgastbeirat haben zum Erfolg geführt: Der Fahrstuhl am Tostedter Bahnhof ist endlich wieder in Betrieb und damit rund zwei Wochen früher als angekündigt!
Wie mehrfach berichtet, sollte der Austausch des Fahrstuhls an Gleis 1 von April bis August dauern. Die Geduld und das Verständnis der Reisenden war schnell erschöpft. Tagelang war die Baustelle total verwaist. Neben den Pendlern mit schweren Aktenkoffern oder Fahrrädern und Urlaubern mit Gepäck, sind besonders die Menschen mit Behinderungen, die in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg in Tostedt arbeiten, betroffen.
Der CDU-Landtagsabgeordnete Heiner Schönecke hatte sich mit Mitgliedern des Fahrgastbeirates und der Lebenshilfe auf dem Bahnhof getroffen und vor Ort die unhaltbare Situation vor laufender Kamera erörtert. „Ich bin mir sicher, dass meine Schreiben, das gemeinsame Video, das auf YouTube zu sehen ist, und die Presseberichterstattung die Deutsche Bahn geärgert haben. Manchmal muss man nur oft genug deutlich werden, damit etwas passiert“, sagt er. Der Vorstand der Deutschen Bahn hatte in seinem Antwortschreiben versprochen, die Arbeiten am Fahrstuhl zu beschleunigen.
Jürgen Maack: „Für mich als Betroffenen war es enorm anstrengend, meinen schweren Koffer die Treppe rauf und runter zu bekommen. Von der Lebenshilfe Tostedt weiß ich, dass einige Mitarbeiter gar nicht oder nur mit dem Umweg über Rotenburg zur Arbeit kommen konnten.“
Klaus Steinfatt vom Fahrgastbeirat hofft, dass der Austausch des Fahrstuhls an Gleis 3/4 im nächsten Jahr besser geplant und zügiger durchgeführt wird.