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"House of Tolerance" in Tostedt zieht um

Ideengeberin Birgit Lohmann (re.) beim Bürgerfest vor fünf Jahren, als das "House of Tolerance" kreiert wurde (Foto: archiv bim)
bim. Tostedt. Es ist ein kunterbuntes Haus, getragen von vielen Steinen - das "House of Tolerance", das im August vor fünf Jahren im Rahmen des Bürgerfestes „Bunt, laut, lecker“ in Tostedt auf Initiative des Forums für Zivilcourage und der Evangelischen Jugend entstand. Viele Tostedter bemalten einen Stein und leisteten so ihren Beitrag als Symbol für ein offenes, tolerantes und vielfältiges Miteinander in der Gemeinde. Am 18. August wird das "House of Tolerance" und seine Idee sozusagen in die nächste Generation getragen.
"Ein Jahr nach dem 'Hausbau' begrüßten wir die ersten Geflüchteten in Tostedt mit mehreren Willkommens-Aktionen und leisteten viele kleine Beiträge gegen die humanitäre Katastrophe, vor der die Menschen bei uns Zuflucht suchten. Heute hat man den Eindruck, als hätte sich der Wind gedreht in unserem Land: Von Obergrenzen ist die Rede, Geflüchtete sollen abgewiesen oder zurückgeschickt werden", so Forums-Sprecher Ulrich Graß.
Vor diesem Hintergrund rufen Jugendliche aus Tostedt gemeinsam mit dem Jugendzentrum, dem Forum für Zivilcourage und der Evangelischen Jugend auf zu einem „Day of Tolerance“ am 18. August und zu einem Umzug durch Tostedt: Geplant ist ein bunter „Walk of Tolerance“, im Rahmen dessen das Haus vom Feuerwehrhaus Tostedt zum Jugendzentrum in der Dieckhofstraße getragen und für Demokratie und ein friedliches Miteinander geworben wird. Dort können alle mit einem Baustein das neue Haus mitgestalten. Anschließend findet im und um das Jugendzentrum ein Sommerfest mit vielen Mitmach-Aktionen und einem farbenfrohen Bühnenprogramm statt.
Ulrich Graß: "Dafür benötigen wir die finanzielle Unterstützung von Sponsoren und Privatpersonen: Wer die Jugendlichen und unsere Aktion unterstützen will, wendet sich bitte an die folgende Mailadresse: tostedter-forum@gmx.de." Sollten Überschüsse erzielt werden, gehen diese an einen Verein, der Schüler in wirtschaftlichen Notlagen unterstützt.