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Landkreis Harburg: Für EU-Förderung bewerben

Für die Planung der „Heideschleifen“ auf dem Heidschnuckenweg bekommt der Landkreis Harburg EU-Fördermittel Lüneburger Heide GmbH
(bim). Diese Chance sollten sich Kommunen, Vereine, Verbände und Privatpersonen im Landkreis Harburg nicht entgehen lassen: In den EU-Fördertöpfen stehen noch Mittel zur Verfügung. „Im Landkreis Harburg wurden zwar schon erfolgreich EU-Mittel eingeworben, aber in fast allen Töpfen sind noch Gelder vorhanden, die auf spannende Projekte warten“, so Landrat Rainer Rempe. Er ruft dazu auf, diese Möglichkeit zu nutzen: „Die ganze Region kann von der EU profitieren.“
Die aktuelle EU-Förderperiode endet zwar 2020, real ist aber bis 2023 Zeit, um Projekte abzuschließen und zu realisieren. Weil der Landkreis Harburg der Region Lüneburg angehört, die wiederum in der sogenannten Übergangsregion liegt, liegen die Fördersätze hier höher als anderswo in Niedersachsen.
Folgende Fördermöglichkeiten gibt es: Förderfonds zur regionalen ländlichen Entwicklung (EFRE), Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und Europäischer Sozialfonds (ESF).
Im Landkreis Harburg wurden bisher schon erhebliche Mittel aus den drei Strukturfonds eingeworben: Im ELER wurden acht Millionen Euro eingeworben. Rein rechnerisch hinzu kommen Agrarförderungen, die direkt in die Landwirtschaft fließen und in der Regel über die Landwirtschaftskammer beantragt werden. Aus dem EFRE flossen rund 4,7 Millionen Euro in den Landkreis Harburg und aus dem ESF rund vier Millionen Euro.
Förderbeispiele: Der Wildpark Schwarze Berge warb aus dem EFRE über 100.000 Euro für Maßnahmen für Barrierefreiheit und Naturerleben ein. Der geplante Baumwipfelpfad im Wildpark Lüneburger Heide wird mit 2,1 Millionen Euro ebenfalls aus dem EFRE gefördert. Außerdem können soziale oder kulturelle Projekte von EU-Geldern profitieren.
• Wo sich die Antragstellung lohnt, wer der richtige Ansprechpartner ist und wie man bei der Antragstellung am besten vorgeht, beantworten Mareile Kleemann, Tel. 04171 – 693413, und Hilke Feddersen, Tel. 04171 – 693412, vom Landkreis Harburg. Einen Überblick über die bereits geförderten Projekte in der Region gibt es online unter https://projektatlas.europa-fuer-niedersachsen.de. EFRE: Hier werden die Schwerpunkte Innovation, Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, Klima- und Landschaftsschutz gefördert. Neben den beiden Wildparks wird auch der Landkreis Harburg selbst einen Zuschuss erhalten, und zwar für die Erweiterung des zertifizierten Fernwanderwegs Heidschnuckenweg - für die Planung der „Heideschleifen“.

Diese "Töpfe" stehen zur Verfügung

ESF: Damit werden soziale Projekte unterstützt, z.B. Maßnahmen, die einen Beitrag zur beruflichen Integration von Arbeitslosen, insbesondere arbeitslosen Jugendlichen, Migranten oder älteren Arbeitslosen über 54 Jahre, leisten. Ansprechpartner ist die NBank, www.nbank.de.
ELER: Teil des ELER sind die Förderprogramme LEADER und ILE. Alle Kommunen des Landkreises Harburg sind in diese Förderprogramme zur ländlichen Entwicklung eingebunden. Für Projekte der Kommunen, Vereine und Verbände stehen 6,2 Millionen Euro sowie zehn Prozent Boni für Projekte der ländlichen Entwicklung anderer Richtlinien zur Verfügung. In den LEADER-Regionen Naturpark Lüneburger Heide und Achtern-Elbe-Diek sind noch zahlreiche Fördermittel vorhanden, die Förderquoten liegen zwischen 30 und 60 Prozent und bei maximal 100.000 Euro. Die Projekte müssen jeweils in den sogenannten „Lokalen Aktionsgruppen“ abgestimmt werden. Hier beraten die beiden Regionalmanagerinnen Hanna Fenske, Tel. 04171 – 693145, und Annika Lacour, Tel. 04171 – 657197.
Es stehen auch noch Mittel der ZILE-Richtlinie zur Verfügung, z.B. im Bereich „Kulturerbe“, mit Förderquoten von 43 bis 53 Prozent, in den oben genannten LEADER- und ILE-Regionen jeweils zzgl. zehn Prozent Bonus, sofern das Projekt zum Regionalen Entwicklungskonzept der jeweiligen Region Bezug hat. Informationen gibt es beim Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg, www.arl-lg.niedersachsen.de.