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Landkreis Harburg hat Busnetz neu ausgeschrieben

Wollen mehr Fahrgäste für den ÖPNV gewinnen (v. li.): Friedhelm Stradtmann, Landrat Rainer Rempe und Ute Wille (Mitarbeiterin Abteilung Schule/ÖPNV/Sport) (Foto: Landkreis Harburg)
(bim). Der Busverkehr im Landkreis Harburg steht vor einer weitreichenden Neuordnung: Zum ersten Mal hat die Kreisverwaltung Mitte November das komplette Busnetz für das Kreisgebiet ausgeschrieben. Verkehrsunternehmen können sich noch bis zum 16. Januar bewerben, um die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises ab 1. Dezember 2019 per Bus in die mobile Zukunft zu fahren.
„Mit der Ausschreibung setzen wir auf den Marktwettbewerb, um die Qualität unseres Busangebots zu steigern und so ab 1. Dezember 2019 noch mehr Fahrgäste für den Öffentlichen Personennahverkehr im Landkreis Harburg zu gewinnen“, so Landrat Rainer Rempe.
Grundlage für die Ausschreibung, die der Landkreis mit Unterstützung von Thorsten Heitmüller (Verkehrsgesellschaft Nord-Ost-Niedersachsen) vorbereitet hat, bildet der 2017 vom Kreistag verabschiedete Nahverkehrsplan 2017 bis 2021 mit Qualitätsvorgaben, die zum Teil über die HVV-Standards hinausgehen. Gefordert sind von der oder den neuen Verkehrsunternehmen u.a. moderne, klimatisierte und barrierefreie Niederflurbusse mit digitalen Fahrgastinformationsangeboten und Videoüberwachung. Zudem müssen ab 2020 30 Prozent und bis 2025 mindestens 60 Prozent der Fahrzeuge mit WLAN ausgestattet sein.
Der Busverkehr für den Landkreis Harburg ist in drei Teilnetzen mit insgesamt 159 Bussen ausgeschrieben:
• die Gebiete um Winsen, Stelle, die Elbmarsch, Salzhausen und Hanstedt;
• rund um Rosengarten und Seevetal;
• rund um Neu Wulmstorf, Hollenstedt, Buchholz, Tostedt und Jesteburg.
Prinzipiell könnten darum auch bis zu drei Verkehrsunternehmen den Zuschlag für die Buslinien erhalten.
„Wir hoffen, dass wir im Frühjahr entscheiden können, wer den Zuschlag für den Busverkehr im Kreis erhält“, erläutert Friedhelm Stradtmann, der in der Kreisverwaltung für den Busverkehr zuständig ist.