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Preis für Este-Schützer

Gewässerobmann Walter Mielke mit dem Totholz, das Kleinstlebewesen in der Este Unterschlupf bietet Foto: archiv bim
(bim). Dieses Ehrenamt ist preiswürdig: Die Fliegenfischer- und Naturschutzgemeinschaft Nordheide wird am kommenden Montag im Rahmen des Gewässerwettbewerbs "Bach im Fluss" für ihr Engagement um die Este in der Kategorie "Ehrenamt" ausgezeichnet. Den Preis übergeben Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) und Marco Trips, Präsident des niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes.
Wie berichtet, nehmen die Mitglieder der Fliegenfischer- und Naturschutzgemeinschaft seit dem Jahr 2005 Strukturverbesserungsmaßnahmen in der Este vor. Sie bringen u.a. Steine und Totholz in die Este ein, damit der Fluss sich wieder schlängelt und die Kleinstlebewesen sowie Fische Unterschlupf und Laichmöglichkeiten finden. Mit ihrem Engagement überzeugten die Este-Schützer die Jury, die kürzlich die Maßnahmen an der Este bei Langeloh und an der Butterbergbrücke in Bötersheim anschaute und von Gewässerobmann Walter Mielke erläutern ließ (das WOCHENBLATT berichtete).
Die Finanzierung der Maßnahmen erfolge zu 90 Prozent über den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz und zu zehn Prozent über die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Harburg. "Dankbar sind wir auch über die Unterstützung des Unterhaltungs- und Landschaftspflegeverbandes Este-Seeve-Luhe, der uns mit seinem Equipment bei den Arbeiten hilft", so Mielke. Er reist gemeinsam mit Vorsitzendem Stuart Longhurst sowie den Mitgliedern Günter Forster und Brendan Ulbrich zur Preisverleihung in Hannover.
Ihr Wissen um die Zusammenhänge in der Natur geben die Mitglieder der Naturschutzgemeinschaft weiter. So brachten kürzlich Tostedter Gymnasiasten an zwei Projekttagen unter Walter Mielkes Anleitung Totholz als Strömungslenker ins Gewässer ein.