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Seniorentreff Tostedt bietet jetzt auch Smartphone-Sprechstunden

Die stellvertretende Seniorentreff-Vorsitzende Traute Hanfeld (hinten) mit (v. li.): Florian Kühn, Tom-Claus Schmidt und Brigitte Kühn, die Senioren im Umgang mit Smartphones und Tablets schulen
bim .Tostedt. Begriffe wie Apps, Accounts oder Attachments sind im  Sprachgebrauch junger und Handy-affiner Menschen heutzutage Standard. Für ältere Menschen sind diese Begriffe für die Nutzung von Handys, Smartphones und Co. häufig mit vielen Fragezeichen verbunden, wenn ihnen nicht Kinder oder Enkelkinder helfen. Der Seniorentreff Tostedt hat bereits scharenweise Senioren im Umgang mit Computern geschult. Jetzt finden dort auch regelmäßige Smartphone-Sprechstunden statt.
Für die Schulung hat der Seniorentreff mit Brigitte Kühn eines der jüngeren Mitglieder sowie mit ihrem Sohn Florian Kühn und dessen Kumpel Tom-Claus Schmidt zwei sehr junge Menschen als Dozenten gewonnen. "Die Jungs kommen bei den Senioren sehr gut an, die beiden haben die Ruhe weg", lobt Traute Hanfeld, stellvertretende Vorsitzende des Seniorentreffs, deren Geduld.
Beide wissen um die Problematik für Smartphone-Einsteiger. "Jeder Anbieter modifiziert die Smartphones. Es gibt nicht nur viele Modelle, sondern auch eine Vielfalt an Betriebssystem", sagen sie. Tom-Claus Schmidt und Florian Kühn erklären nicht nur die Bedienung von Smartphones, sondern auch von Tablets, Laptops und E-Book-Readern Schritt für Schritt.
Tom-Claus Schmidt und Florian Kühn stehen den Senioren jeweils freitags ab 17 Uhr für individuelle Probleme und Anliegen zur Verfügung. "Je nachdem, wie groß der Bedarf ist und die Teilnehmer aufnahmefähig sind, für ein bis zwei Stunden", so Tom-Claus Schmidt.
Brigitte Kühn bietet ab August mittwochs von 9 bis 10.30 Uhr einen fortlaufenden Kursus für maximal vier Teilnehmer an und beantwortet Fragen wie: Wie funktioniert das Adressbuch, wie stelle ich Verknüpfungen her, wie gehe ich mit dem Kalender um?. 
Wer die Angebote nutzen will, muss aber Mitglied im Seniorentreff werden - für 48 Euro Jahres-Mitgliedsbeitrag. "Wir wollen schließlich keine Konkurrenz zu den gewerblichen Anbietern sein", so Traute Hanfeld.