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Wespen lieben es süß und deftig / Tipps gegen Stiche

Vor allem im Spätsommer werden Wespen von Süßem und Deftigem angelockt
 
Wespen stehen unter Schutz. Die Nester dürfen nicht entfernt werden
(bim). Sommer, Sonne, Picknick - der Genuss von Leckereien unter freiem Himmel wird derzeit schnell unangenehm, wenn die Speisen zahlreiche Wespen anlocken. Besonders im Spätsommer, wenn die Wespenvölker ihre maximale Größe erreichen, werden die Hautflügler auf der Suche nach Nahrung vermehrt von süßen Speisen und Grillfleisch angelockt. Während Kuchen, Eis und Saft der eigenen Versorgung dienen, wird Grillfleisch für die Aufzucht der Brut genutzt. Die Begegnung mit den ungebetenen, gelb-schwarzen Gästen ist aber kein Grund zur Panik. Der NABU Niedersachsen gibt Tipps, wie sich jeder effektiv schützen kann und was nach einem Stich zu beachten ist.
• Speisen und Getränke im Freien abdecken
• nicht aus offenen Flaschen oder Gläsern trinken, Strohhalme benutzen
• Wo Fallobst am Boden liegt, nicht barfuß laufen
• Wespen den Zugang zu Innenräumen durch geeignete Vorhänge versperren
• halbierte Zitronen mit Gewürznelken bespicken (Wespen mögen den Geruch nicht)
So vermeiden Sie Stiche
Kommen einem die gelb-schwarz-gestreiften Tiefflieger zu nahe, gilt:
• Ruhe bewahren
• nicht um sich schlagen
• Wespen auf keinen Fall anpusten. Das Kohlendioxid in der Atemluft ist ein Alarmsignal für die Tiere und versetzt sie in Angriffshaltung. Normalerweise reagieren Wespen bei ihrer Nahrungssuche nicht aggressiv. Sie wehren sich erst, wenn sie um ihr Leben bangen.
Was tun bei einem Wespenstich?
Wespenstiche führen bei normal gesunden Menschen laut NABU zu einer etwa zwei Tage lang druckempfindlichen Hautschwellung an der Einstichstelle und einem anfangs ziehenden Schmerz. Um die Beschwerden zu lindern, sollte man unmittelbar nach dem Stich Zitronensaft oder eine halbe Zwiebel auf die Stelle geben und diese zusätzlich kühlen.
Drei bis fünf Prozent der Bevölkerung reagieren allergisch auf Wespenstiche. Das äußert sich u.a. in Symptomen wie Ohnmacht, Schwindel oder Übelkeit. Bei Stichen im Mund muss umgehend ärztliche Hilfe geholt werden.
• Für alle Interessierten hält der NABU eine Broschüre "Bienen, Wespen und Hornissen" bereit, die gegen fünf Briefmarken zu 70 Cent angefordert werden kann beim NABU Niedersachsen, Stichwort 'Wespen', Alleestr. 36, 30167 Hannover.

Wespen stehen unter Schutz

Wespen leisten für Landwirte und Hobbygärtner wichtige Dienste, indem sie unerwünschte Insekten wie Raupen und Fliegen fangen. Außerdem stehen Wespen, Hummeln und Hornissen unter besonderem gesetzlichen Schutz und dürfen nicht verletzt oder gefangen werden. Die Naturschutzabteilung des Landkreises Harburg hat deshalb ein Netzwerk von ehrenamtlichen Beratern eingerichtet, die kompetent ihre Hilfe anbieten und Tipps für den richtigen Umgang mit den gestreiften Fliegern geben.
Die zehn ehrenamtlichen Experten führen überwiegend Telefonberatungen durch. Falls erforderlich, hilft der Fachmann vor Ort. Stellt das Nest eines Hautflüglers tatsächlich eine Gefahr dar, kann es von dem dafür ausgebildeten Berater art- und fachgerecht umgesiedelt werden. Die telefonischen Beratungen sind kostenlos. Lediglich für die Umsiedlung des Nestes wird eine Gebühr erhoben. Die Telefonnummer des für den jeweiligen Ort zuständigen Beraters ist bei der Naturschutzabteilung des Landkreises, Tel. 04171-693 296, sowie bei den Ordnungsämtern der Städte und Gemeinden zu erfahren oder im Internet abrufbar unter www.landkreis-harburg.de/wespenberater.

Für alle Interessierten hält der NABU eine Broschüre "Bienen, Wespen und Hornissen" bereit, die gegen fünf Briefmarken zu 70 Cent angefordert werden kann beim NABU Niedersachsen, Stichwort 'Wespen', Alleestr. 36, 30167 Hannover.