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Rat Tostedt: Freibad und Flüchtlingsunterkünfte

bim. Tostedt. Die seit Juni abgetauchte Firma, die bei der Sanierung des Tostedter Freibades u.a. mit dem Einbau der Einströmdüsen, der Edelstahlleitern und der Wasserspielgeräte beauftragt ist, ist vergangene Woche aufgetaucht, informierte Tostedts Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam in seinem Bericht in der jüngsten Sitzung des Samtgemeinderates.
Allerdings gibt es auf der Baustelle nun ein anderes Problem: "Die Wassertiefen wurden teilweise nicht so hergestellt, wie sie sein sollten", so Dörsam. Soll heißen: Bei einer Absenkung im Bereich des geplantes Stegs sei zu viel Beton eingebaut worden, was die Baufirma auch bereits eingestanden habe. Die Bewehrung sei richtig eingebaut, die Statik durch das Abfräsen nicht betroffen. Harald Stemmler (WG) und Klaus-Dieter Feindt (SPD) untermauerten die Notwendigkeit einer schriftlichen Bestätigung, "dass die Statik des Beckens so ist, wie man sie nach der ordnungsgemäßen Herstellung erwarten kann, und dass die Gewährleistung greift." Das werde von einem unabhängigen Büro überprüft, versicherte Dörsam.
• Wie zwischenzeitlich beim Freibad sei nun auch beim Anbau der Grundschule Todtglüsingen "eine Firma abhanden gekommen, die für die Bodenbeläge zuständig ist." Der Umzug könne daher nicht in den Herbstferien erfolgen. Der Gesamtfertigstellungstermin in den kommenden Osterferien solle aber gehalten werden.
• Weiterhin informierte Peter Dörsam über die Pläne des Landkreises Harburg bei der Flüchtlingsunterbringung für 2019. Im Februar laufen die Verträge für die Unterkünfte am Elsterbogen und am Helferichheim aus, sodass diese Unterkünfte geschlossen werden. "Ich gehe davon aus, dass ein Rückbau erfolgt", sagte Dörsam zu den Containern. Eine Umverteilung der Flüchtlinge innerhalb der Kommune sei in Tostedt nicht möglich, zumal eine Dreier-Belegung der Zimmer nur noch in Ausnahmefällen erfolgen soll. Stattdessen will der Landkreis nach Bedarf noch freie Unterkünfte in Betrieb nehmen.
Wie berichtet, gibt es im Landkreis derzeit 57 Unterkünfte mit 2.452 Plätzen. Zehn Unterkünfte mit 597 Plätzen stehen leer.