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SPD Tostedt erinnert an Erfolge Willy Brandts

Wann? 28.09.2018 14:30 Uhr bis 28.09.2018 16:30 Uhr

Wo? Platz Am Sande, Am Sande, 21255 Tostedt DEauf Karte anzeigen
Tostedt: Platz Am Sande | bim. Tostedt. Die Tostedter SPD wird zum Tag der deutschen Einheit an die Ostpolitik Willy Brandts erinnern, mit der das Fundament für die deutsche Einheit gelegt worden sei. Am Freitag, 28. September, zwischen 14.30 bis 16.30 Uhr wollen die Sozialdemokraten an ihrem Stand auf dem Tostedter Markt darauf hinweisen, dass die Aussöhnung mit den Staaten Osteuropas auch Grundlage für eine Annäherung der beiden Teile Deutschlands gewesen sei.
„Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein – im Innern und nach außen“ war ein Kernsatz von Willy Brandt bei seiner Regierungserklärung für die sozialliberale Koalition im Oktober 1969. Die Orts-SPD will u.a. erinnern an den „Moskauer Vertrag“ von 1970, mit dem die UdSSR und die Bundesrepublik auf die Anwendung von Gewalt verzichteten, auf den „Warschauer Vertrag“ vom Dezember 1970, mit dem sich beide Seiten zur Gewaltfreiheit bekannten oder an den Kniefall Willy Brandts vor dem Denkmal, das an den Aufstand im Warschauer Ghetto 1943 erinnerte und der zur Aussöhnung mit der polnischen Bevölkerung beitrug. Auch habe Brandt maßgeblichen Anteil am Vier-Mächte Abkommen 1971, das den West-Berlinern deutliche Verbesserungen brachte, und dem "Grundlagenvertrag" mit der DDR im Dezember 1972, mit dem „normale gutnachbarliche Beziehungen zueinander auf der Grundlage der Gleichberechtigung“ vereinbart wurden.
"Mit dieser Politik der Versöhnung wurden die Weichen gestellt für Veränderungen in Europa Ende der 80er Jahre, die letztlich zur deutschen Einheit geführt haben", so SPD-Ratsfrau Anne Renken.