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Für jede Figur das Richtige: So sind Sie immer passend angezogen

Unterschiedliche Typen, unterschiedliche Anforderungen: Mit den Figurentypen lässt sich immer die passende Kleidung finden. (Foto: iordani/fotolia.com)
 
High-Waist-Schnitte lassen die Beine von A-Typen schlanker wirken. (Foto: kozirsky/fotolia.com)
 
Hochgeschnittene Hosen sind ideal für Frauen mit einer X Figur. (Foto: puhhha/fotolia.com)
 
Bleistiftröcke – eine gute Wahl für V Typen. (Foto: perminoffa/fotolia.com)
 
Als Schnitt ist die Empire-Linie zwar historisch, für H-Typen aber immer aktuell. (Foto: neonshot/fotolia.com)
 
Bluse, Jacke, Farbkombination: Alles perfekt für eine Frau mit O-Figurentyp. (Foto: Alena Ozerova/fotolia.com (Foto: Alena Ozerova/fotolia.com)
 
Geht immer: Jeans können alle Figurentypen tragen. (Foto: rohappy/fotolia.com)
in A zu sein, das ist grundsätzlich nichts Schlimmes. Das gilt aber genauso für den Fall, doch eher ein V, ein X, ein H oder ein O zu sein. In erster Linie bedeuten diese Bezeichnungen nur, dass der Körper über gewisse Proportionen verfügt, die an den entsprechenden Buchstaben erinnern. Die Zuschreibungen dienen als Hilfestellung, um beim Shoppen neuer Klamotten ein wirklich schmeichelhaftes Ergebnis zu erzielen.

Dennn die unterschiedlichen Körperformen stellen jeweils gänzlich andere Anforderungen an eine passende Garderobe.

Figurentypen und was sie bedeuten


Auch wenn die Lehre von den Figurentypen im Modebereich weit verbreitet ist, folgt daraus nicht zwangsläufig, dass sie auch Beachtung findet. Das hängt in den meisten Fällen damit zusammen, dass Schönheit vorwiegend über das Körpergewicht definiert wird. Die Modehäuser tragen dem zusätzlich durch die zweifelhafte Unterscheidung zwischen „normaler“ Kleidung und großen Größen Rechnung, was den wenigsten Frauen wie Männern dabei helfen dürfte, sich wirklich typgerecht zu kleiden.
Wichtiger als das Gewicht sind zunächst einmal der Figurentyp und die dazugehörigen Proportionen. Die Kategorisierung von Typen ist selbstverständlich eine vereinfachte Darstellung, dennoch erweist sie sich in der Praxis als hilfreich, weil das jeweilige Verhältnis der Körperteile zueinander betrachtet.
Denn die Wahrheit ist: Niemand hat Idealmaße, sofern es so etwas überhaupt gibt, dafür aber eine ganz individuelle Figur. Was folgerichtig dazu führt, dass Kleidungsstücke, die auf ein bestimmtes Durchschnittsmaß angepasst sind, nicht für jeden Figurentyp wirklich kleidsam sind. Das ist kein Grund, breitere Schultern, einen kleineren Busen oder kürzere Beine als Problemzonen zu betrachten. Vielmehr geht es darum, mit den richtigen Schnitten, Stoffen, Farben, Mustern, kurz: der gesamten Palette modischer Hilfsmittel, für eine harmonische Wirkung der Proportionen zu sorgen.

A, V, X, Y: Welche Outfits schmeicheln wem?

Ungeachtet der Tatsache, wie hilfreich die Unterscheidung der Figurentypen sein kann, so sind sie doch vor allem Annäherungen, die auf einer gewissen Verallgemeinerung basieren. Nichtsdestotrotz gibt es eine Reihe weiblicher Figuren, die häufiger zu finden sind und deshalb als Orientierungshilfe dienen, um die individuellen Proportionen besser einschätzen zu können und die möglichen Optionen für ein passendes Outfit. Christian Dior war der Erste, der die Buchstaben als Bezeichnung zur Hilfe nahm und sich zudem ganz demokratisch mit seinen Kreationen jedem einzelnen Figurtyp widmete.

Der Figurentyp A

Was zeichnet den Figurentyp A aus?
A-Frauen haben einen Körperschwerpunkt, der unterhalb der Hüfte liegt. Das heißt, der Oberkörper ist wesentlich schmaler als der Unterkörper, was sich gut am Verhältnis von Schultern zu Hüften überprüfen lässt. Fast ebenso schlank wie die Schultern ist die Taille, breiter und üppiger sind hingegen Po und Beine, die sind außerdem vergleichsweise kurz. Wie ein A wird die Körperform also insgesamt von oben nach unten breiter.

Was sollte der A-Typ tragen?

Damit der Oberkörper im Vergleich zum auffälligeren Unterkörper trotzdem zur Geltung kommt, sollte ihm die notwendige modische Aufmerksamkeit geschenkt werden. Es spricht also alles dafür, Schultern und Brustbereich in Szene zu setzen.
• Das gelingt zum Beispiel mit auffälligen Oberteilen, ganz gleich, ob es dabei um die Farben, die Muster, Applikationen oder Raffungen geht.
• Wie beim H-Typ funktionieren auf für A-Frauen Kleider mit einer A-Linie, die den Fokus auf den Oberkörper legen und ausladende Hüften gleichzeitig etwas kaschieren.
• Für alles unterhalb der Taille gilt, dass Hosen mit geradem Schnitt oder ausgestelltem Bein immer eine gute Wahl sind. High-Waist-Hosen, gerne auch in der Jeans-Variante, sorgen außerdem dafür, dass der Unterkörper optisch gestreckt wird. Am besten funktionieren diese Hosen in Verbindung mit hohen Schuhen. Auf diese Weise wirken die Beine gleich ein gutes Stück schlanker.

Was A-Typen besser nicht tragen sollten

Alles, was den Unterkörper noch mehr betont, sollte besser gemieden werden. Dazu gehören:
• Eng geschnittene Hosen, Miniröcke und Tulpenröcke. Sie alle sorgen nämlich für genau diese Betonung von Hüfte und Po, die letztlich für ein optisches Ungleichgewicht zum Oberkörper sorgt.
• Nicht nur der Schnitt, auch Farbe und Muster von Hosen und Röcken können zu viel Aufmerksamkeit auf die Beine lenken. Also besser auf helle und auffällige Farben verzichten. Das gilt übrigens ebenfalls für bunte Muster.
• Generell keine Lösung sind überlange, weite Shirts, Tunikas oder Kaftane. Das Problem dieser Kleidungsstücke: Sie verkürzen den ohnehin in der Relation schon kürzer wirkenden Unterkörper optisch nur noch mehr. Damit wird es unmöglich, die Figur modisch noch zu gestalten.


Der Figurentyp X

Was zeichnet den Figurentyp X aus?
Etwa gleich breite Schultern und Hüften, dazu eine schmale und gleichzeitig stark geschwungene Taille, das sind die grundlegenden Proportionsmerkmale einer X Frau. Hinzu kommen ein recht üppiger Busen und kräftige Oberarme. In gewisser Weise setzt sich das bei Po, Bauch und Oberschenkeln fort und auch Waden und Unterarme können durchaus weibliche Kurven vorweisen. Der Körperschwerpunkt ist bei dieser Konstellation der Körperteile zwischen Brust- und Hüftbereich aufgeteilt.

Was sollte der X-Typ tragen?

In den Kleiderschrank von sogenannten Sanduhr-Typen gehören unbedingt solche Teile, mit denen sich die Körpermitte besonders hervorheben lässt. Taillierte Stücke und fließende Stoffe sind dabei immer eine gute Wahl.
• Ob High-Waist-Röcke oder die klassisch-hochgeschnittene Marlene-Hose, wenn es die Taille betont, ist ein solches Kleidungsstück in jedem Fall eine Überlegung wert. Generell ist alles erlaubt, was die Figur betont.
• Ebenfalls eine Option: Oberteile mit V-Ausschnitt, schmal geschnittene Jacken und gerne auch ein auffälliger (aber nicht zu breiter) Gürtel.
• Die Outfits lassen sich außerdem gut mit langen Ketten oder Schals kombinieren.

Was X-Typen besser nicht tragen sollten

Neben der schlanken Taille sind vor allem das Dekolleté und die Hüften die Körperteile, die beim X-Typ besonders ins Auge springen. Am besten ist es daher, nur einen der Bereiche hervorzuheben.
• Oberteile mit geradem Schnitt, die über keine Taille verfügen, lassen den Oberkörper kastig und unförmig erscheinen. Auf Oversize-Schnitte sollten X-Typen ebenfalls besser verzichten.
• Um das Dekolleté nicht zusätzlich mit textilem Volumen noch größer erscheinen zu lassen. So verspielt Rüschen und Volants an Oberteilen bei anderen Figurtypen aussehen mögen, für den X-Typ sind sie nicht empfehlenswert. Der Oberkörper wird so optisch im Vergleich zu den Beinen verbreitert.
• Ähnliches gilt auch beim Beinkleid, denn Hosen und Röcke mit tiefem Bund verlagern den Fokus von der Taille zu den Hüften, die dadurch noch breiter wirken. Aus diesem Grund sind sehr breite Taillengürtel ebenfalls keine gute Wahl.

Der Figurentyp H


Was zeichnet den Figurentyp H aus?

Bei Frauen dieses Typs ist das Verhältnis von Schultern und Hüften in etwa gleich. Dazu kommt eine vergleichsweise gerade Taille, die meist nur einen sanften Schwung aufweist, wenn überhaupt. Zusammen mit langen und geraden Armen und Beinen wirken H-Frauen deshalb sportlich-androgyn, was nicht zuletzt vom Fehlen eines klar erkennbaren Körperschwerpunkts herrührt.

Was sollte der H-Typ tragen?

Wenn der Körperbau weniger Kurven aufweist, muss eben mit den richtigen Kleidungsstücken nachgeholfen werden. Dabei gilt es, vor allem die schlanken Beine und den Ausschnitt zu betonen:
• Shirts mit Empire-Linie (nach dem Stil des französischen Kaiserreichs), weil sie durch ihren Schnitt die Aufmerksamkeit auf das Dekolleté lenken und sich nach unten in A Form ausdehnen. Womit gleichzeitig bewiesen wäre, dass sich dieser Schnitt nicht nur für Brautkleider eignet.
• Der Oberkörper kann außerdem mit vertikalen Mustern unterstützt werden. Die sorgen dafür, dass die Oberweite insgesamt größer wirkt. Alternativ sind tiefe V Ausschnitte eine gute Wahl.
• Wenn es eine Jacke sein soll, dann am besten eine, die nicht über den Taillenbereich hinausgeht.
• Für die Beine empfehlen sich gerade und schmale Schnitte, vor allem High-Waists sind ein gutes Mittel, um mehr Kurven anzudeuten.

Was H-Typen besser nicht tragen sollten
Mit der richtigen Kleiderwahl können H-Typen ihre Körperfigur regelrecht modellieren. Allerdings kann das auch schiefgehen, wenn zum Beispiel eine zu starke Betonung auf die recht gerade Körpermitte gelegt wird. Zu vermeiden sind daher:
• Generell zu eng oder zu weit funktioniert für die H-Figur nicht. Entweder wirkt der Körper dann noch schmaler oder er geht in den weiten Stoffen unter. Zu starre und steife Stoffe, vor allem für Oberteile, sollten deswegen genauso gemieden werden wie zu weite Röcke und Hosen.
• Bei der Farbwahl ist ein unifarbener Look ebenfalls wenig vorteilhaft, dadurch wirkt die Silhouette einfach zu flächig.


Der Figurentyp O

Was zeichnet den Figurentyp O aus?
Anders als H-Frauen haben O-Frauen einen deutlichen Körperschwerpunkt um die Körpermitte, was Busen, Bauch, Taille und die Hüften einschließt. Die schmalste Stelle des Körpers liegt demzufolge im Unterbrustbereich und nicht bei der Taille. Schlank sind außerdem Unterarme und Handgelenke sowie Unterschenkel und die Fesseln.
Was sollte der O-Typ tragen?
Beim Styling sollten O-Typen darauf achten, die Aufmerksamkeit weg von der Körpermitte lenken. Daher gilt es, Dekolleté und Beine in den Vordergrund zu rücken. Gelingen kann das mit
• Schnitten im Empire-Style oder mit hohen Taillen.
• Blusen mit V-Ausschnitt oder Röcken mit A-Linie. Für die Farben gilt dabei: obenrum eher dunkle Töne, für die Beine dafür eher hellere.
• Cardigans, Jacken oder Blazern, die bis zur Hüfte reichen und damit für eine optische Streckung des Oberkörpers sorgen. Das funktioniert übrigens auch mit weiten Tuniken.
• Wickelkleidern und dezenten Mustern.

Was O-Typen besser nicht tragen sollten

Wenig schmeichelhaft sind hingegen solche Kleidungsstücke, die eigentlich nur die kräftigere Körpermitte kaschieren sollen und am Ende das Gegenteil bewirken. Dazu gehören in erster Linie Oberteile und Hosen mit übermäßig weiten Schnitten, die am Ende die gesamte Körperfigur nur optisch stauchen und so noch voller wirken lassen. Finger deshalb von
• Oversized-, Boyfriend- und Boho-Styles (insbesondere, wenn diese Stücke nur lang und wallend sind).
• zu figurnahen und engen Oberteilen, die wiederum zu viel vom O-Typ preisgeben. Ein Beispiel hierfür sind etwa Bodycon-Dresses oder Bandage-Kleider.
• Klamotten, die eine optische Verkürzung des Oberkörpers bewirken. Dazu zählen Jacken, Cardigans etc., die über der Taille enden und diese zu sehr betonen.
• Querstreifen sowie allzu auffälligen Prints und Farben.

Wichtig für das Klamotten-Shopping anhand der verschiedenen Figurentypen: Deren Unterscheidung basiert auf vergleichsweise groben Einteilungen der relevanten Merkmale. Es ist daher kaum zu erwarten, alle Merkmale eines bestimmten Typs vorweisen zu können, am Ende bleiben es Verallgemeinerungen, die in erster Linie als Orientierungshilfe dienen. Daher ist im Einzelfall kaum mehr als eine Annäherung an einen Figurtyp möglich. Wo es die meisten übereinst Übereinstimmungen gibt, können die Tipps sicherlich weiterhelfen.

Sonderfall Jeanshose

Unterschiedliche Figurentypen sollten unterschiedliche Mode tragen. Selbstverständlich gibt es, das hat die Auflistung gezeigt, auch Überschneidungen, weil sich bestimmte Figurmerkmale ähneln oder gleich sind. Außen vorgelassen wurde bislang aber ein Kleidungsstück, das ansonsten in mindestens einfacher Ausführung in jeden Kleiderschrank gehört: die Jeanshose.
Das hat einen einfachen Grund, denn grundsätzlich ist es möglich, mit Hilfe der Figurentypen eine Jeans mit perfektem Sitz zu finden und zwar für jede Figur und jeden Style. Es kommt lediglich darauf an zu wissen, mit welchen Mitteln „Problemzonen“ kaschiert oder die Schokoladenseiten des eigenen Körpers am besten in Szene gesetzt werden können und zur Jeans mit dem entsprechenden Schnitt zu greifen. Zwei Beispiele:
• Frauen mit einem H-Typ haben, wie oben ausgeführt, einen geraden Körperbau ohne viele Kurven. Beim Jeanskauf ist das definitiv ein Vorteil, denn tatsächlich lassen sich mit so gut wie allen Schnitten vorteilhafte Ergebnisse erzielen. Skinny Jeans betonen die langen, schlanken Beine, Boyfriend-Cuts plus enges Oberteil formen eine schöne Silhouette.
Mit ein paar weiteren kleinen Tricks lässt sich die Wirkung sogar noch verstärken: Helle Waschungen, Stickereien oder etwas weiter auseinander platzierte Gesäßtaschen helfen dabei, diesem Figurtyp optisch ein Gesamtbild mit mehr Schwüngen zu verleihen.
• Bei Frauen mit einer A-Figur gilt es hingegen, richtig mit den vorhandenen Kurven umzugehen. Eine zusätzliche Vergrößerung, wie sie im ersten Beispiel gewünscht wird, ist in diesem Fall nicht zweckdienlich. Stattdessen wirken Po und Oberschenkel mit dunklen Waschungen, Stretch und/oder einem leichten Bootcut direkt deutlich schlanker. Im Gegenteil zum H-Typ sind kleine Gesäßtaschen, mit geringem Abstand zueinander, die tief sitzen, genau die richtigen Mittel, um mit der Jeans der Figur wirklich zu schmeicheln.

Deshalb kommt der Jeans gewissermaßen eine Sonderrolle zu, da sie, den richtigen Schnitt vorausgesetzt, für jeden Figurentyp in Frage kommt. Außerdem ist Denim unter den angesagten Trends in diesem Jahr immer wieder zu finden, was nur ein weiterer Grund ist, die Augen nach der perfekten Jeans (oder einem anderen Denim-Stück) offen zu halten.

Figurentypen bei Männern und wer was tragen sollte

Das Thema Figurentypen ist übrigens keines, was allein den Damen vorbehalten wäre. Im Gegenteil profitieren Männer genauso davon, sich die wesentlichen Figurmerkmale ihres Körpers zu vergegenwärtigen und demgemäß die Garderobe zu wählen. Die Unterscheidungen folgen in jedem Fall demselben Muster wie bei den weiblichen Figurentypen.

Der Figurentyp A

Bei Männern kommt es deutlich seltener vor, dass die Figur von den Schultern bis zur Hüfte breiter wird. Ausgeschlossen ist es allerdings nicht, genauso wie die Kombination mit einem Bauchansatz, der den Körperschwerpunkt auf die Körpermitte lenkt.

Was kann der Figurtyp A tragen, was besser nicht?

Damit das Verhältnis von schmalen Schultern zu breiterem Unterkörper etwas aufgelockert wird, sind Oberteile in helleren Farbtönen als die Hosen eine gute Wahl. Generell verlagern bunte Kleidungsstücke wie Krawatten oder Schals den Fokus mehr zu Gunsten des Oberkörpers. Hüfthosen hingegen bewirken eine optische Verbreiterung des Hüftbereichs, was genauso für Bundfalten oder aufgenähte Taschen auf Höhe der Hüfte gilt. Hier heißt es eindeutig „Finger weg“.

Der Figurentyp V

Dies ist so etwas wie der maskuline Idealtyp, mit breiten Schultern, einem ebenso breiten Rücken und einem starken Brustbereich. Dagegen sind die Hüften eher schmal, die Taille kaum ausgeprägt. Obwohl es sich hierbei, wie gesagt, um ein immer noch gängiges Schönheitsideal handelt, ist dieser Typ dennoch ebenfalls eher selten anzutreffen, allerdings lässt sich beispielsweise mit einem Sakko durchaus nachhelfen.

Was kann der Figurtyp V tragen, was besser nicht?

Alles, was die Figur hervorhebt, hat einen Platz im Kleiderschrank sicher. Das heißt: Taillierte Oberteile oder vertikale Streifen, die den Oberkörper etwas strecken. Der schmale Unterkörper kann hingegen durchaus optisch etwas verbreitert werden, wobei helle Hosen und aufgenähte Taschen helfen. Wie beim weiblichen X-Figurtyp sollten Oberteile mit geradem Schnitt vermieden werden. Sie tragen gar nichts zur Formgebung bei und lassen den V-Typ stattdessen wie einen Kasten erscheinen. Deshalb sind Kleidungsstücke, die den Oberkörper zusätzlich verbreitern, ebenfalls nicht zu empfehlen.

Der Figurentyp H

Er entspricht in seinen Merkmalen ganz dem H-Figurentyp bei den Frauen, wenngleich die Körpersilhouette insgesamt nicht so schmal ist. Gerade ist diese trotzdem, was am recht gleichmäßigen Verhältnis von Schulterpartie zum Unterkörper liegt.

Was kann der Figurtyp H tragen, was besser nicht?
In gewisser Weise ist dieser männliche Figurentyp so etwas wie der Durchschnitt, weswegen die meisten Schnitte und Kleidungsstücke grundsätzlich passen sollten. Trotzdem ist von Vorteil, wenn etwa mit Hilfe von taillierten Oberteilen, die ansonsten gerade Körperform etwas modelliert wird. Muster und Schnitte, die für eine vertikale Streckung des Oberkörpers sorgen, funktionieren ebenfalls gut.

Schlecht sind hingegen gerade Schnitte, die einen ähnlich quadratischen Eindruck fördern wie beim Y-Typ. Außerdem sind Stücke, durch die die Schultern schmaler wirken könnten, dazu gehören etwa Raglanärmel, ebenso wenig eine gute Wahl.

Der Figurentyp I

Hierbei handelt es sich im Grunde genommen um die schmalere, hochaufgeschossene Version des H-Typs, weswegen die Merkmale abgesehen von der Körperbreite und -größe übereinstimmen.

Was kann der Figurtyp I tragen, was besser nicht?
Beim Figuren-Typ I besteht die Gefahr dadurch allerdings eher darin, zu schlaksig zu wirken als zu quadratisch. Es braucht daher Kleidungsstücke, die dem Oberkörper zu mehr optischem Gewicht verhelfen, etwa Oberteile mit horizontalen Mustern und alles sonst, was Schultern und Brust breiter wirken lässt.
Vermeiden sollten I-Typen ähnliche Klamotten wie der H-Typ, also beispielsweise Oberteile, die den Oberkörper eher schmaler machen, als ihn hervorzuheben. Außerdem kann auf alle modischen Mittel, die den Körper optisch strecken (gerade Schnitte oder vertikale Muster wie Nadelstreifen) verzichtet werden.

Bereit für den Mode-Sommer 2018
Mit dem Wissen zum jeweils passenden Figurentyp im Gepäck dürfte die nächste Suche nach den neuen Lieblingsstücken für den Mode-Sommer 2018 ein großer Erfolg werden. Denn wer genau weiß, wie er sich und seinen Körper am besten in Szene setzt, kauft nicht nur das Richtige, sondern erkennt auch gleich, was gar nicht erst in Frage kommt und zwar ganz egal, wie sehr die Mode-Experten oder beliebten Influencer aus dem Internet etwas als den neuen und unvermeidlichen Trend verkaufen wollen.

Das macht es dann wesentlich leichter, etwa zu den angesagten Statement-Streifen Nein zu sagen, wenn diese nichts für den eigenen Figurentyp tun würden. Ähnliches gilt auch für die sommerliche Farbpalette, die sich zwischen Pastelltönen und echten Knalleffekten bewegt. Damit ist es in jedem Fall möglich, eine passende Farbauswahl zu treffen, um die Vorzüge der eigenen Figur zu unterstreichen. Letztlich helfen die Figurentypen also trotz ihres eher allgemeinen Charakters in jedem Fall dabei, den ganz persönlichen Sommertrend passgenau zu kreieren.