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5 Gründe, billige Sonnenbrillen zu meiden

(Foto: unsplash.com/social-cut)
Wer sich beim Sonnenbrillenkauf für ein Schnäppchen entscheidet, bezahlt oft mit der eigenen Gesundheit. Erfahren Sie, warum günstige Sonnenbrillen so gefährlich sein können.
Fehlender UV-Filter
Viele preiswerte Sonnenbrillen sind nicht mit dem nötigen UV-Schutz ausgestattet, was schon nach kurzer Tragedauer zu irreparablen Augenschäden führen kann. Ohne Filter gelangen die schädlichen UV-Strahlen ungehindert durch die Brillengläser und verursachen einen Sonnenbrand am Auge – bis zu 20 Mal schneller als auf unserer Haut. Wenn Ihre Augen nach einem Tag in der Sonne trotz Brille gerötet sind, brennen oder tränen, sollten Sie umgehend die Sonnenbrille wechseln. Wenn Sie beim Kauf auf Angaben wie „100 % UV-Schutz“ oder „UV 400“ achten, sind Sie auf der sicheren Seite.

Getönte Gläser begünstigen Augenschäden

Je dunkler die Gläser, desto besser der Sonnenschutz? Leider ist dies ein Irrglaube, denn ohne ausreichenden UV-Filter sind getönte Gläser sogar noch schädlicher für Ihre Augen. Durch die vermeintliche Dunkelheit weiten sich die Pupillen, wodurch noch mehr ultraviolette Strahlung ins Auge gelangt. Auch der schützende Lidschlussreflex, der bei blendendem Licht einsetzt, kann ausbleiben. Dennoch ist der sogenannte Blendschutz einer hochwertigen Sonnenbrille durchaus von Bedeutung: Je höher die Blendschutzkategorie, desto mehr Licht wird absorbiert. In unseren Breitengraden reicht eine Sonnenbrille der Kategorie 2, in südlichen Urlaubsländern sollten Sie auf Modelle der Kategorie 3 setzen.

Mangelnde Qualitätskontrolle

In billigen Sonnenbrillen können minderwertige oder sogar gesundheitsschädliche Materialien verarbeitet sein. Achten Sie daher beim Brillenkauf auf internationale Gütesiegel. Innerhalb Europas müssen Unternehmen Ihre Produkte mit dem CE-Zeichen versehen, das eine Herstellung nach geltenden EU-Vorgaben garantiert. Ob das Produkt die Mindestanforderungen des Siegels auch einhält, wird jedoch nur unzureichend kontrolliert. Gehen Sie daher kein Risiko ein, indem Sie Ihre Sonnenbrillen im Fachhandel kaufen. Um gefälschte Markenware sollten Sie grundsätzlich einen Bogen machen.

Unpassende Form

Sonnenbrillen haben sich zu einem wichtigen Modeaccessoire entwickelt, daher gibt es sie in vielen verschiedenen Variationen. Aktuelle Trends finden sich oft günstig an Souvenirständen, doch längst nicht alle bieten auch ausreichenden Sonnenschutz. Brillengläser sollten stets das gesamte Auge bedecken und auch seitlichen Lichteinfall verhindern. Greifen Sie daher lieber zu großen Aviator-Sonnenbrillen in Grau- und Brauntönen statt zu ausgefallenen Farben oder kleinen Brillengläsern. Günstige Sonnenbrillen sind dazu oftmals schlecht verarbeitet und können drücken oder rutschen. Machen Sie auch in Sachen Komfort keine Abstriche.

Erhöhtes Verletzungsrisiko

Eine billige Sonnenbrille mit schlechter Passform kann Schmerzen und Druckstellen verursachen und zerbricht bei einem Sturz oder Aufprall leichter als ein Markenmodell. Das kann zu gefährlichen Augenverletzungen führen. Wer unter einer Sehschwäche leidet, sollte im Sommer nicht auf eine Sonnenbrille mit Sehstärke verzichten und diese ebenfalls beim Optiker kaufen. Billige Brillen mit falscher Sehstärke können Schwindel oder Kopfschmerzen verursachen und Unfälle begünstigen.