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Die Vor- und Nachteile eines Ratenkredits

(Foto: unsplash.com/neonbrand258972)
Ratenkredite sind zweifellos die beliebteste Kreditform. Ihre Vorteile überwiegen die dennoch vorhandenen Nachteile, wobei Letztere nicht außer Acht gelassen werden sollten. Doch was macht einen Ratenkredit so populär?

Böse Überraschungen? Fehlanzeige!

Wer einen Ratenkredit abschließt, weiß von Anfang an, was auf ihn zukommt. So stehen alle für die Kosten des Darlehens entscheidenden Merkmale zu Beginn fest, was für fixe Tilgungsraten sorgt. Jeden Monat sind die zurückzuzahlenden Raten identisch, wodurch Verbraucher die Belastung über die gesamte Laufzeit hinweg kennen und auf diese Weise hervorragend planen können. Die festen Zinsen sind insbesondere in Niedrigzinsphasen perfekt.

Meldung bei der Schufa
Ratenkredite sind meist schon ab 1000,00 € Darlehenssumme zu haben. Trotz dieses relativ niedrigen Betrags meldet die Bank den Kredit an die Schufa, was bei einem Zahlungsausfall verheerende Auswirkungen auf die Zukunft haben kann. Soll beispielsweise eine Immobilie finanziert werden, wird der durch den Ratenkredit verschlechterte Score den Zinssatz in die Höhe treiben. Verbraucher überlegen daher idealerweise genau, ob sie den Ratenkredit wirklich benötigen.

Blankodarlehen zur freien Verwendung
Wer über Online-Privatkredite als Alternative zum Bankkredit nachdenkt, der sollte sich vor Augen halten, dass es sich bei Ratenkrediten um Blanko-Darlehen handelt. Sicherheiten müssen in der Regel nicht hinterlegt werden, wodurch Kreditnehmer leichter an einen solchen Anschaffungskredit gelangen. Außerdem binden Kreditgeber ihre Darlehen oftmals an keinen Verwendungszweck, was Verbrauchern einen größeren Gestaltungsspielraum beschert. Autokredite beispielsweise sind allerdings aufgrund niedrigerer Zinssätze durch die Pkw-Sicherheit die bessere Wahl.

Ratenkredite sind keine Kurzzeitdarlehen
Manche Kreditnehmer glauben, sie könnten Ratenkredite als Kurzzeitdarlehen verwenden. Die Wahrheit ist allerdings, dass normalerweise die Laufzeit erst ab 12 Monaten möglich ist. Dadurch fällt also mindestens 1 Jahr lang pro Monat eine zwar planbare, aber dennoch regelmäßige Belastung an. Für kurzfristige Überbrückungen finanzieller Engpässe sind Ratenkredite daher nicht die ideale Wahl. Wenige Wochen oder gar Tage zu überbrücken, könnte stattdessen durch eine Verpfändung ermöglicht werden.

Angebote sind gut vergleichbar
Mittlerweile stehen Verbrauchern zahlreiche Angebote zur Auswahl – sowohl off- als auch online. Da den Überblick zu behalten, fällt vielen schwer. Glücklicherweise lassen sich Ratenkredite online vergleichen, um diejenige Offerte mit den attraktivsten Konditionen zu finden. Möglich wird der kostenlose und transparente Ratenkreditvergleich durch die Angabe des Effektivzinses. Er unterscheidet sich vom Sollzins (früher Nominalzins), indem er sämtliche Kreditkosten beinhaltet. Der Vergleich verschiedener Angebote fällt dadurch leicht.

Restschuldversicherung als Bedingung? Vorsicht!
Über den Sinn einer Restschuldversicherung lässt sich streiten, verteuert sie einen Ratenkredit doch ungemein. Sie sorgt zwar bei Erkrankung oder Jobverlust dafür, dass die Tilgungsraten weiterlaufen. Doch durch sie werden selbst die günstigsten Darlehen zu Kostenfallen. Besonders heikel ist das Ganze, wenn Anbieter den Abschluss einer Restschuldversicherung zur Bedingung zum Erhalt der so attraktiven Zinssätze machen. Pro und Contra sollten Verbraucher hier gut gegenüberstellen.

Ratenkredit schlägt Dispo
Nicht wenige potenzielle Kreditnehmer fragen sich, was ein Kredit eigentlich kosten darf. Pauschal lässt sich dies nicht beantworten, da die Kosten insbesondere vom Zinssatz und jener von der Bonität des Antragstellers abhängen. Sicher ist hingegen, dass Ratenkredite aktuell deutlich günstiger als der Dispo des Girokontos sind. Letzterer kommt meist mit zweistelligen Zinssätzen daher, was dauerhaft in die Verschuldung führt. Ratenkredite kosten bei weitem nicht so viel.