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Echte Vitaminbomben: Herbst- und Wintergemüse

(Foto: pixabay.com.)
Winterzeit ist für viele Erkältungszeit. Dann sind Vitamine für den Körper umso wichtiger. Denn sie unterstützen unter anderem das Immunsystem und beugen Erkältungen oder anderen Krankheiten vor. Deshalb ist eine ausgewogene Ernährung jetzt besonders wichtig und mit vitamin- und mineralstoffhaltigem Gemüse wie Rosenkohl, Grünkohl oder Steckrüben geht das problemlos.

Wofür der Körper Vitamine und Co. braucht
Das ganze Jahr über findet man in deutschen Supermärkten Obst und Gemüse – egal, ob die Sorten hier aktuell Saison haben. Erdbeeren und exotische Früchte gibt es im Winter nahezu überall zu kaufen. Dabei sind die heimischen Gemüsesorten meist gesünder für den Körper, da sie eine größere Menge an Vitaminen und Nährstoffen enthalten.
Vitamine, Spurenelemente und Mineralien zählen zu den Mikronährstoffen. Insgesamt gibt es etwa 15 unterschiedliche Vitamine und bis zu 70 Spurenelemente und Mineralstoffe, die für die wesentlichen Prozesse im Körper notwendig sind. Bis auf Vitamin D kann der Körper diese Stoffe nicht selbst produzieren, dabei unterstützen sie die Verdauung, stärken die Zähne oder Haare und kräftigen das Immunsystem. Nimmt man zu wenig davon über die Nahrung auf, kommt es zu Mangelerscheinungen. Eine ausgewogene Ernährung sollte deshalb nicht vernachlässigt werden.

Was man aus Gemüse im Herbst und Winter kochen kann
Es muss nicht immer Fleisch sein, wie heutzutage immer häufiger festgestellt wird. Auch vegetarische Gerichte werden in Deutschland gerne gegessen. Die meisten Eintöpfe können leicht mit oder ohne Fleischbeilage zubereitet werden: Steckrübeneintopf zum Beispiel enthält neben den charakteristischen Steckrüben auch Kartoffeln, Zwiebeln und Lauch. Damit ist der tägliche Bedarf an Vitamin C abgedeckt, auch Magnesium und Vitamin E sind darin enthalten. Rote Beete zählt ebenfalls zum Wintergemüse und verfügt über besonders viel Eisen und Kalium. Die herkömmlichen Kohlsorten wie Rosenkohl oder Grünkohl enthalten übrigens mehr Eisen als Schweinefleisch. Traditionsgericht nach dem ersten Bodenfrost ist Grünkohl mit Pinkel, aber man kann Grünkohl auch in vielen anderen Rezepten verwenden. Für Suppen, Smoothies oder Knödel ist er ebenso geeignet.
Weniger bekannt sind Pastinaken und Topinambur. Beide Sorten sind Wurzelgemüse und waren vor der Kartoffel lange Zeit Grundnahrungsmittel in Deutschland. Durch ihren nussig süßlichen Geschmack ist die Pastinake vielseitig einsetzbar: Püriert als Suppe, roh oder geröstet im Salat oder gestampft als Brei. Topinambur ist der Kartoffel sehr ähnlich, unterstützt die Verdauung und fördert die Abwehrkräfte in besonderem Maße. Man kann sie backen, pürieren, stampfen, dünsten oder braten. Beide Knollen sind vielseitig einsetzbar und mit einem Schuss Wallnussöl werden die natürlichen Aromen zusätzlich betont. Ein Pfannengericht mit gleich mehreren Wurzelgemüsesorten ist schnell zubereitet und besonders nahrhaft.

Nicht den Überblick verlieren

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Anbau- Saatkalendern von unterschiedlichen Anbietern, an denen man sich orientieren kann. Damit ist auf einen Blick ersichtlich, wann welches Gemüse Hochsaison hat. Außerdem ist so ein Kalender eine praktische Hilfe, falls man selbst Gemüse im Garten anbauen möchte.