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Eishockey: Winter-Spektakel unter freiem Himmel

(Foto: unsplash.com/yifei-chen)
Der Höhepunkt der Eishockeysaison ist das im Zweijahresrhythmus stattfindende DEL Winter Game. Das erste der Ligaspiele dieser Serie fand im Januar 2013 in Nürnberg statt.

Freiluftveranstaltung auf 2.500 Quadratmetern Spielfläche

Damals wurde von den Sponsoren des DEL-Vereins Nürnberg Ice Tigers beschlossen, eine Partie des Nürnberger Eishockeyclubs dem Vorbild des NHL Winter Classic entsprechend in Form einer Freiluftveranstaltung im Nürnberger Fußballstadion auszutragen. In Absprache mit der DEL wurde dafür ein Termin im Januar festgelegt, da das Fußballstadion in der Winterpause der Fußball-Bundesliga nicht genutzt wird. Zur Vorbereitung des Eishockeyspiels wurden drei Kältemaschinen eingesetzt, die auf dem Spielfeld eine sieben Zentimeter dicke Eisschicht herstellten. Die Spielflächen, die den Vorgaben für DEL-Partien entsprechen mussten, wurden auf einem 2.500 Quadratmeter großen Holzpodest auf dem Spielfeld des Fußballstadions angelegt. Da das Nürnberger Stadion darüber hinaus neben einer Laufbahn auch weitere Leichtathletikanlagen besitzt, musste die für das Eishockeyspiel nicht benötigte Fläche mit einem 15.000 Quadratmeter großen Teppich abgedeckt werden. Für die Super-Veranstaltung, die seitdem jeweils im Abstand von zwei Jahren in einem Fußballstadion einer anderen deutschen Großstadt stattfindet, wird ein Budget von circa einer Million Euro von den Sponsoren und dem TV-Sender, der die Live-Übertragung übernimmt, aufgebracht.

Wichtige Eishockeywettkämpfe im Winter

Das Wintergame 2019 und das damit verbundene Rahmenprogramm stehen unter dem Motto "Gloria Victori Sit - Ehre dem Sieger. Dieser Begriff stammt aus der Zeit, als die Stadt Köln eine römische Festung war. Wie bei jedem wichtigen Eishockeyspiel wird mit einem ausgebuchten Stadion gerechnet. Der Eishockeysport zählt Deutschland zu den beliebtesten Mannschaftssportarten und rangiert in der Zuschauergunst direkt hinter dem Fußball. Der für diese Sportart zuständige Sportverband ist der Deutsche Eishockey-Bund (DEB), der als offizieller Sportverband in Deutschland die Eishockeymannschaften in der Internationalen Eishockey-Föderation (IIHF) vertritt. Die deutsche Eishockeynationalmannschaft steht seit der WM 2016 auf Platz 7 der Weltrangliste. Neben zahlreichen Eishockeyfans, die bei Wettkämpfen im Sportstadion ihre Mannschaft anfeuern, beteiligen sich viele sportinteressierte Menschen an Sportwetten. Für die Beteiligung an einer Sportwette sind Grundkenntnisse über die Regeln der Sportart sowie über Mannschaft und Spieler, auf die gewettet werden soll, vorteilhaft. Sportwetten werden bei einem Buchmacher wie xtip abgeschlossen. Das zu den führenden Wettanbietern zählende Unternehmen ist bekannt für sehr gute Quoten. Auf der Homepage dieses lizenzierten Sportwettenanbieters finden sich aktuelle Wetten und Sportarten, auf die gewettet werden kann. Im November 2018 verpasste das Eishockeynationalteam von Bundestrainer Marco Sturm einen wichtigen Sieg, als die Mannschaft dem Olympiasieger Russland beim Deutschland Cup in der Verlängerung unterlag.

Die Schusstechnik entscheidet über den Sieg

Der Eishockeynachwuchs beginnt bereits im Alter von sieben Jahren mit dem Training. Das ideale Einstiegsalter für den beliebten Mannschaftssport liegt im Kindergartenalter. Nachwuchstrainer berichten, dass die besten Lernerfolge in der Gruppe der Vier- bis Fünfjährigen erzielt werden. In diesem Alter erlernen die Nachwuchsspieler die Grundlagen der technisch anspruchsvollen Sportart. Im Vordergrund steht bei den jungen Eishockeyspielern die motorische Ausbildung. Geübt wird zunächst mit kleinen Schlägern. Beim Eishockey kommt es vor allem auf die richtige Schusstechnik an. Der Pick kann beim Schlagschuss während eines Eishockeyspiels mit einer Spitzengeschwindigkeit von bis zu 175 km/h über das Eis gleiten. Aufgrund der Schnelligkeit der abgefeuerten Pucks ist Eishockey die schnellste Mannschaftssportart der Welt. Von den Spielern wird auf dem Eis ein Höchstmaß an Schnelligkeit und Reaktionsvermögen verlangt. Die richtige Kombination von Kraft und Geschwindigkeit entscheidet beim Eishockey über einen treffsicheren, präzisen Schuss. Die Spieler müssen sich im Training die richtige Technik, das notwendige Tempo und das exakte Timing aneignen. Das Eishockeytraining ist sehr anstrengend und stellt für die Spieler häufig eine körperliche und geistige Herausforderung dar. Dennoch ist diese Sportart nicht ausschließlich Männern vorbehalten. Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft der Frauen ist ebenfalls sehr erfolgreich.

Vier Phasen bis zum Schlagschuss

Im April 2017 gelang der Mannschaft erstmals bei einer WM der Einzug ins Halbfinale, wo das Team von Benjamin Hinterstocker auf die US-amerikanische Eishockeynationalmannschaft der Frauen als Spielgegner traf. Beim Eishockey gibt es kein Patentrezept für den Sieg. Jeder Eishockeyspieler entwickelt seine eigene Spieltechnik, wobei es darauf ankommt, dass am Ende ein genauer, harter und schneller Schuss im gegnerischen Tor landet. Der Schlagschuss ist nach Einschätzung erfolgreicher Eishockeytrainer in erster Linie ein Lernprozess. Die bewährte Schusstechnik im Eishockey ist in vier Phasen eingeteilt. Zu Beginn wird eine weite Ausholbewegung mit dem Eishockeyschläger geführt. Dabei befindet sich die Kelle des Eishockeyschlägers auf Höhe der Schulter. Als Nächstes wird der Eishockeyschläger mit großem Schwung nach unten geschwungen. In dieser Phase sollte die Kelle unmittelbar vor dem Puck auf dem Eis aufkommen, bevor sie weiter auf den Puck zugleitet. Um eine sogenannte Federwirkung zu erzielen, verlagert der Spieler sein Gewicht auf den Schläger, sodass sich dieser durchbiegt und für die Beschleunigung des Pucks sorgt. Der Schütze führt daraufhin den Schläger mit einer Hüftdrehung nach vorne. Je genauer der Spieler beim Eishockey den Schläger führt und sein Ziel fo