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Kaffeeautomat im Büro? - Diese Fakten über das Kaffeetrinken am Arbeitsplatz sollten Sie kennen!

(Foto: unsplash.com/nathan-dumlao)
Kaffee ist eines der beliebtesten Getränke in Deutschland, das auch am Arbeitsplatz sehr geschätzt wird. In vielen Unternehmen steht deshalb ein Kaffeeautomat. Doch darf ein Arbeitnehmer jederzeit eine Kaffeepause machen? Welche Regeln müssen beim Kaffeetrinken während der Arbeitszeit beachtet werden?

Kaffeegenuss am Arbeitsplatz

Der Kaffeekonsum am Arbeitsplatz ist ein häufig diskutiertes Thema in vielen Unternehmen. Statistiken zufolge werden in deutschen Unternehmen durchschnittlich 25.744 Tassen Kaffee pro Minute getrunken. Der positive Einfluss des Kaffees auf das Gedächtnis, die Orientierung und die konzeptionellen Fähigkeiten sind wissenschaftlich längst bewiesen. Die Aufmerksamkeit lässt sich ebenso wie die Leistungsfähigkeit durch eine Tasse Kaffee steigern. Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern Kaffee zur Verfügung stellen, erfahren häufig eine höhere Wertschätzung. Die meisten Unternehmen, die einen Kaffeevollautomaten aufstellen, tun dies in der Absicht, die Leistungen ihrer Mitarbeiter zu steigern. Vor der Anschaffung eines Kaffeeautomaten muss die Frage der Finanzierung geklärt werden. Kaffeevollautomaten können sowohl gekauft oder geleast werden. Um den richtigen Ort für die Aufstellung des Automaten zu finden, sollte die Unternehmensleitung überlegen, wo die Mitarbeiter ihre Pause verbringen und ob der Kaffee auch für Besucher der Firma bestimmt ist. In diesem Fall ist ein Kaffeeautomat im Foyer sinnvoll, während ein Automat, der ausschließlich der Kaffeeversorgung der Mitarbeiter dient, auch in der Kantine aufgestellt werden kann. Abhängig von der Betriebsgröße muss das passende Gerät ausgewählt werden,wie zum Beispiel ein Kaffeevollautomat so wie hier zu finden ist.
Bei diesem Fachhändler sind geeignete Kaffeevollautomaten und Wasserspender in unterschiedlichen Größen erhältlich wobei Serviceleistungen wie Installierung und Wartung der Kaffeeautomaten ebenfalls übernommen werden. Umfragen zufolge es schätzen Arbeitnehmer, wenn Kaffee bekannter Marken angeboten wird. Hinsichtlich der Kaffeepause am Arbeitsplatz gelten bestimmte Regelungen, die jeder Mitarbeiter kennen sollte.

Pausenzeit zur freien Verfügung

Die meisten Beschäftigten gehen davon aus, dass sie sich jederzeit einen Kaffee holen können. Dies ist allerdings nicht automatisch erlaubt, auch wenn es vom Arbeitgeber nicht explizit verboten wird. Unerlaubtes Entfernen vom Arbeitsplatz kann abhängig von der Tätigkeit zu Störungen im Arbeitsablauf und infolge zu Unstimmigkeiten mit dem Vorgesetzten führen, vor allem, wenn der Mitarbeiter beim Kaffeeholen mit Kollegen ins Gespräch kommt und dadurch eine Kaffeepause einlegt. Vielen Arbeitnehmern ist nicht klar, dass eine Kaffeepause nicht zur Arbeitszeit zählt. Dabei gibt es im Arbeitsrecht klare Regelungen. Demnach stehen Vollzeit-Beschäftigten, die täglich sechs bis neun Stunden arbeiten, mindestens 30 Minuten Pause zu. Während der Pausenzeit besteht das Recht, den Arbeitsplatz zu verlassen und die freie Zeit beispielsweise in der Kantine zu verbringen oder die Freizeit für einen kurzen Spaziergang zu nutzen. In dieser Zeit kann sich der Angestellte mit Kaffee aus dem firmeneigenen Kaffeeautomaten versorgen, ohne dass dazu eine Rücksprache mit dem Vorgesetzten erforderlich ist. Auf Wunsch des Mitarbeiters kann die 30-minütige Mittagspause auch in zwei kurze Pausen von je 15 Minuten aufgeteilt werden. Dazu ist allerdings die Genehmigung des Vorgesetzten notwendig. Das Kaffeetrinken außerhalb der Pause ist zwar generell gestattet, wenn das Firmenhandbuch keine anderen Regelungen enthält, das Kaffeeholen sollte jedoch mit dem Chef abgesprochen werden, damit nicht alle Mitarbeiter einer Abteilung statt im Büro gleichzeitig am Kaffeeautomaten stehen. Eine Abmahnung für unerlaubtes Entfernen vom Arbeitsplatz ist nach Ansicht von Juristen dennoch nicht angebracht. Im juristischen Sinne macht ein Mitarbeiter zwar eine Pause, wenn er den Arbeitsplatz verlässt, allerdings dauert das Kaffeeholen am Automaten in der Regel nur wenige Minuten. Der Chef kann allerdings verlangen, dass diese Zeit nachgearbeitet wird und der Angestellte die reguläre Arbeitszeit um die fehlenden Minuten verlängert.

Gesundes Heißgetränk zur Steigerung der Leistungsfähigkeit

Um Unstimmigkeiten am Arbeitsplatz vorzubeugen, empfehlen Fachleute, den Vorgesetzten zu fragen, bevor Kaffee geholt wird. Mit einer Absage ist nur bei dringenden betrieblichen Erfordernissen zu rechnen. Eine Möglichkeit den Chef vom Kaffeeholen zu überzeugen, besteht im Angebot, den Kollegen ebenfalls einen Kaffee mitzubringen. Zu den Berufsgruppen mit dem höchsten Kaffeeverbrauch zählen Studien zufolge Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführer gefolgt von Verkaufs-Mitarbeitern, IT-Ingenieuren und Beschäftigten im Callcenter. Zu den Hauptgründen des hohen Kaffeekonsums zählt neben der Beliebtheit des Heißgetränks auch die Notwendigkeit, im anstrengenden Arbeitsalltag fit zu bleiben. Wie gesund ist Kaffee wirklich? Gerüchte über negative Wirkungen des Heißgetränks wurden längst widerlegt. Die Vermutung, dass Kaffee dem Organismus Wasser entzieht, hat sich nicht bewahrheitet. Nach Einschätzungen von Experten wird der Flüssigkeitshaushalt durch den regelmäßigen Kaffee-Konsum nicht negativ beeinflusst. Demnach gewöhnt sich der Körper bei täglichem Kaffeetrinken auch an die Koffeinzufuhr. Koffein wirkt zudem in geringen Dosen stimulierend auf das Herz- und Kreislaufsystem, erhöht die Konzentrationsfähigkeit im Gehirn und das körperliche Leistungsvermögen. Da das im Kaffee enthaltene Koffein die Stimmung aufhellt und wach macht, ist der morgendliche Koffein-Kick für zahlreiche Arbeitnehmer der bevorzugte Einstieg in den Arbeitstag. Aufgrund seiner spezifischen Wirkung ist Koffein ebenfalls ein wichtiger Inhaltsstoff von Medikamenten. Menschen, die unter hohem Blutdruck leiden, sollten allerdings sparsam mit Kaffee umgehen und ihren täglichen Konsum beschränken.