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Kosten beim Umzug in eine neue Wohnung

(Foto: unsplash.com/Erda Estremera)
Pro Jahr ziehen über elf Millionen Bundesbürger um – das ergab die Umzugsstudie 2016 von ummelden.de. Dass ein Umzug teuer ist, weiß jeder. Wie sich die Kosten zusammensetzen, erfahren Umziehende hier.

Umzugskosten lassen sich in verschiedene Kategorien einordnen. So gelingt es, einen besseren Überblick über sie zu gewinnen. Zunächst einmal kommen die Wohnungskosten auf die Umziehenden zu. Für Mieter setzen sie sich aus der Wohnungskaution und gegebenenfalls aus doppelten Mietzahlungen zusammen (im Falle eines Umzugs vor Ablauf der Kündigungsfrist).

Ein weiterer Kostenfaktor sind Renovierungsarbeiten, das Tapezieren oder Streichen von Wänden. Ob beim Auszug Renovierungsarbeiten nötig sind, hängt von den Vereinbarungen im Mietvertrag ab.

Abgesehen von den genannten Nebenkosten des Umzugs fallen auch direkte Kosten für den Wohnortwechsel an. Diese variieren je nachdem, wie groß das Umzugsvolumen ist. Aus diesem Grund sollten Umzugswillige zuerst ausmisten. Darüber hinaus hängen die Umzugskosten davon ab, ob ein professioneller Dienstleister beauftragt wird oder der Umziehende den Wohnortwechsel selbst in die Hand nimmt.

Umzugsfirmen miteinander vergleichen
Wer einen Dienstleister beauftragen möchte, sollte sich gut überlegen, welche Arbeiten er selbst erledigen möchte und welche nicht. Wer beispielsweise Zeit findet, seine Kisten selbst zu packen und die Möbel selbst ab- und in der neuen Wohnung wieder aufzubauen, spart bares Geld. Ist der Umziehende allerdings nicht dazu in der Lage, muss er diese Tätigkeiten vom Umzugsdienstleister erledigen lassen und entsprechend mehr Geld für den Umzug ausgeben.

Wenn sich Umzugswillige darüber im Klaren sind, wie groß das Umzugsvolumen ist und welche Leistungen sie in Auftrag geben möchten, sollten sie verschiedene Angebote einholen. Die Kosten für eine Umzugsfirma weichen mitunter stark voneinander ab. Zudem sollten Umziehende nur Firmen beauftragen, die sich vor der Erstellung eines Angebots persönlich einen Überblick über das Umzugsgut verschaffen und einen Festpreis für den kompletten Umzug anbieten statt einer Tagespauschale für beispielsweise acht Stunden. So vermeiden Umzugswillige, dass teure Überstunden-Zahlungen auf sie zukommen. Weitere Tipps gibt es hier.
Den Umzug auf eigene Faust erledigen
Mit einem Umzug in Eigenregie sparen sich Umziehende zwar Geld, doch kostenlos ist er nicht. Es fallen Kosten für Klebeband, Kartons, einen Miet-Transporter, Benzin und gegebenenfalls für Hilfsmittel wie eine Sackkarre an. Darüber hinaus müssen auch die Helfer mit Essen und Trinken versorgt werden. Werden allerdings sehr sperrige Güter – wie beispielsweise ein Klavier oder Waschmaschine und Wäschetrockner – von A nach B gebracht oder ohne Aufzug in den fünften Stock getragen, dann ist ein Umzugsunternehmen oftmals die bessere Wahl. Sollte das Umzugsgut beim Transport beschädigt werden, haftet in diesem Fall die Versicherung des Umzugsdienstleisters.
Ob sich ein Umzug auf eigene Faust oder der Wohnortwechsel mit dem Dienstleister mehr lohnt, hängt wie beschrieben von den Umständen ab. Eine allgemeine Orientierung rund um die Umzugskosten finden Umzugswillige hier. Ganz gleich für welchen Weg man sich entscheidet – nach dem Umzug hat man zwei Wochen Zeit, seinen neuen Wohnsitz im Einwohnermeldeamt anzumelden.