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Modellautos für Sammler - Träume in Miniatur

Der Triumph TR ist ein typischer englischer Sportwagen
 
Der Fiat X 1/9
 
Der Porsche 550 A Spyder
 
Der Ford Capri III 2.8 Injection war Sportcoupé, dass es selbst mit dem Porsche 911 aufnahm
Das Sammeln von Modell-Autos liegt im Trend. Viele Fans erfüllen sich automobile Träume in Miniatur-Modellen. Sehr beliebt sind die Fahrzeuge im Maßstab 1:18. Echte Sammler achten dabei auf die Qualität der Miniaturen. Details wie sich öffnende Türen, Innenverkleidung und Lackierung spielen eine Rolle bei der Kaufentscheidung. Die Sammler spezialisieren sich oft auf bestimmte Gebiete: Sportwagen, englische und französische Wagen, deutsche Fahrzeuge oder Nutzfahrzeuge.
Die Preise für kleine Auflagen sind entsprechend hoch. Oft werden nur 500 bis 1.000 Exemplare hergestellt.
Hier stellen wir Ihnen drei interessante Neuererscheinungen vor.

Ford Capri III 2.8 Injection von 1992 (Hersteller Norev)

Auf dem Genfer Automobilsalon '81 wurde ein Modell vorgestellt, welches sogar Sportwagenfans zum Grübeln brachte - der Ford Capri 2.8 Injection.
Aus 2.8 Litern Hubraum leistete der Motor satte 160 PS und beschleunigte den 1.200 kg schweren Capri so in 8,2 Sekunden auf 100 km/h.
Die Höchstegeschwindigkeit lag bei 208 km/h.
Aber nicht nur heute gibt es Leute, die über einen erhöhten Benzinverbrauch meckern. Schon früher gab es viele, die der Meinung waren, dass ein Sportwagen weniger Benzin verbrauchen sollte.
Die AMS-Tester verbrauchten im Durchschnitt 14,7 Liter auf 100 km. Ein vergleichbarer Porsche 924 benötigte hier nur ca. 9,6 Liter.
Aber da kommt wieder das Thema "Fahrspaß" auf. Bei dem Fahrspaß, welchen ein solcher Capri bietet, interessiert es nicht, ob da nun 5 Liter mehr reinlaufen. Vorallem bei den damaligen Benzinpreisen.
Wo wir das Thema Porsche schon angerissen haben... Porsche 924, Opel Monza 3.0, Mazda RX-7 und Alfa Romeo GTV6 waren alls Konkurrenten des Capri. Jedoch waren sie alle nicht so günstig wie der Capri. Dieser hatte trotz seiner üppigen Ausstattung einen Neupreis von 25.950 DM.
Serienmäßig waren Recaro Sitze verbaut, es gab ohne Aufpreis ein Radio & es gab keine Felgen mit Radkappen, sondern Stahl- Sportfelgen.
Einziger Minuspunkt des Capri war, dass ihm ein 5-Gang Getriebe fehlte.
Auch heute noch ist der Ford Capri ein sehr begehrtes Fahrzeug, welches sich über eine große Fangemeinde erfreuen kann.
Bereits bei dem Modellauto von Norev im Maßstab 1:18 kann man erahnen, welche Freude dieses Fahrzeug in einem hervorruft.

Der Mercedes-Benz 450 SEL 6.9 – das beste Auto der Welt

Von Helmut Eicker im Auto Motor und Sport Heft 21/1975 zum „Besten Auto der Welt“ gekrönt, und auch heute, über 40 Jahre später, können wir nachvollziehen warum.
1975 präsentiere Mercedes-Benz das Spitzenmodell der W 116 S-Klasse. Den 450 SEL 6.9, eine durch und durch überzeugende Reiselimousine, welche Super-Sportler Fahrleistungen zustande brachte.
Der von Mercedes komplett überarbeitete und geänderte M100 Motor, welcher zuvor bei 4.000 U/min eine Leistung von 250 PS hervorbrachte, leistete, nachdem die Ingenieure Hand angelegt hatten, bei 4.250 U/min satte 286 PS.
Auch das schon beeindruckende Volumen von 6.332 ccm wurde zu einem echten Big Block, auf sage und schreibe 6.834 ccm vergrößert. Sein maximales Drehmoment wurde seinerzeit mit 53 mkp angegeben, das sind auch heute noch beeindruckende 550 Nm!
Entsprechend sportlich waren auch die Fahrleistungen, von 0-100 km/h in 7,9 sec und eine gestoppte Höchstgeschwindigkeit von
238 km/h.
Auch die Acht-Stempelpumpe wich der nicht elektronischen Bosch K-Jetronic, welche auch im Porsche 911 zu finden war. Zudem gab es eine wartungsfreundliche Transistorzündung und der Ausgleich des Ventilspiels erfolgte hydraulisch.
Als erster Mercedes erhielt der 450 SEL 6.9 eine Hydropneumatik, ähnlich wie sie Citroen bereits seit Jahrzehnten nutzte, aber natürlich von Mercedes-Ingenieuren auf einen vernünftigen, schwäbischen Standard gebracht. Im Volksmund wurde sie scherzhaft auch „Whisky-Soda-Federung“ genannt.
Dies war die ideale Kombination aus Komfort und Fahrsicherheit. Und auch heute noch, schwebt der 6.9er wie ein fliegender Teppich über die schlechtesten Straßen der Republik.
Auch die Ausstattung ab Werk war sehr üppig. Bei einem Grundpreis von damals 69.930 DM konnte man dies aber auch erwarten.
Eine Drei-Stufen-Wandlerautomatik war genauso Bestandteil dieser Grundausstattung, wie eine automatische Niveauregulierung, eine Servolenkung, eine Differentialsperre, Scheibenbremsen rundum, einen mechanisch gesteuerten Tempomat, Klimaanlage, Colorverglasung, elektrische Fensterheber, Scheinwerfer-Reinigungsanlage, Zentralverriegelung, Velourspolsterung und noch einiges mehr.
Trotz der genannten bereits üppigen Ausstattung konnte man den Kaufpreis nach Herzenswunsch noch drastisch in die Höhe treiben. Ein Radio, eine automatische Antenne, zusätzliche Lautsprecher, ein elektrisches Schiebedach, Ledersitze, Sitzheizung oder Leichtmetallräder...alles kein Problem.
Auch eine Metallic-Lackierung war möglich. Selbstverständlich war auch diese Aufpreis pflichtig.
Beim Umdrehen des Zündschlüssels ist man gespannt auf die Geräuschkulisse, welche der mächtige 6.9 Liter V8 wohl von sich geben mag. Nach einem kurzen Orgeln des Anlassers, dann ein unerwartet sanfter und ruhiger Lauf des mächtigen Motors.
Eben ganz eine S-Klasse. Luxus und technische Raffinessen wohin das Auge reicht und auf Wunsch ein für die damalige Zeit irrsinniger Vortrieb.
Die perfekte Mischung aus Reiselimousine und Sportwagen.
Mercedes-Benz 450 SEl 6.9 im Maßstab von 1:18 von 1976 (Norev)

Triumph TR6 - ein typischer englische Roadster

Der Triumph TR6 wurde 1968 vorgestellt. Das Chassis basierte im Wesentlichen immer noch auf dem des TR4. Das Design des TR6 entwickelte der in Osnabrück ansässige Karosseriebauer Karmann, nachdem die vorhergehenden TR-Modelle von dem Italiener Giovanni Michelotti entworfen worden waren, der nicht mehr zur Verfügung stand. Die Linienführung der Karosserie des TR6 wurde glatter als die des TR5. Bis zu seiner Ablösung durch den TR7 im Juli 1976 entstanden insgesamt 96.619 Exemplare.
Die europäische Version des TR6 (PI benannt = Petrol Injection) hat einen 6-Zylinder-Reihenmotor mit 2,5 Liter Hubraum und mit einer mechanischen Saugrohreinspritzung von Lucas Industries. Dieser leistet 143 PS, die über ein 4-Gang-Schaltgetriebe übertragen werden. Wegen der Abgasbestimmungen in den USA haben die dort verkauften Modelle einen Motor mit einem Doppelvergaser, der zwischen 98 und 106 PS leistet. Ab 1973 erhielten auch die in Europa ausgelieferten Fahrzeuge einen schwächeren Motor mit einer auf 123 PS gedrosselten Leistung. An der Vorderachse hat der TR6 Scheibenbremsen und an der Hinterachse Trommelbremsen.
Mit dem optional erhältlichen Hardtop konnte der TR6 zu einem Grand-Touring-Coupé (GT) umgewandelt werden.
Der Triumph TR6 im Maßstab 1:18 von Norev.

Porsche 550 A Spyder


Der Porsche 550 kam erstmals 1953 zum Einsatz, hierbei zuerst als Werkswagen für Sportwagenrennen. Zunächst mit Stoßstangenmotor, wo Richard von Frankenberg/Paul Frère und Helm Glöckler/Hans Herrmann beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans die Plätze eins und zwei in der Klasse bis 1.500 ccm belegten.
Ab Saison 1954 wurde der Fuhrmannmotor mit obenliegenden Nockenwellen eingesetzt. Bei der Mille Miglia 1954 belegte man mit dem 550, trotz einiger Probleme, den 6. Platz im Gesamtklassement.
Ab Ende 1954 wurden ca. 100 bei Wendler in Reutlingen gebaute Porsche 550 verkauft und zu einem Preis von 24.600 DM angeboten. Im Jahr 1955 wurden fünf dieser Fahrzeuge in den USA angeboten.
Eines dieser Fahrzeuge kaufte der Filmschauspieler James Dean, welcher den bewusst für den Rennsport konstruierten 550 „little Bastard“ nannte. Der Rebell verunglückte 1955 in seinem Porsche 550 mit 24 Jahren tödlich auf dem Weg zur Rennstrecke.
Obwohl der Porsche für den Rennsport gebaut war, konnte er problemlos für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen werden.
Der verbaute 4-Zylinder Boxer Motor mit 1.498 ccm leistete 135 PS bei 7.200 U/min und ein maximales Drehmoment von 145 Nm, was für eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h reichte. Zweimal zwei obenliegende Nockenwellen, angetrieben durch Königswellen.
Ein 5-Gang Schaltgetriebe, bei welchem der 1. Gang lediglich als Anfahrgang gedacht war und wie der Rückwärtsgang über eine Sperre eingelegt werden musste. Beide Gänge waren unsynchronisiert.
Der Wagen wurde mit einem Gitterrohrrahmen gebaut, welcher dafür sorgte, dass der Wagen leichter und verwindungssteifer wurde. Zudem konnten viele Karosserieteile weggelassen werden, welche davor zur Versteifung nötig waren.
Das Fahrwerk des 550 bestand großteils aus Teilen des Typ 356.
Seine Typenbezeichnung „550“ wird gelegentlich auf sein Eigengewicht zurückgeführt (ca. 550 kg).

Fiat X 1/9

Ein Mittelmotor mit Heckantrieb und ein Design von Bertone – das Rezept klingt super. Der Wagen, welcher sich in den Gedanken und Träumen bei diesen Worten bildet, scheint teuer zu sein, zumal dann wenn er aus Italien kommt.
Aber ganz im Gegenteil… mit einem damaligen Neupreis von 16.840 Mark lag er zwar preislich über einem vergleichbaren Scirocco, war aber gleich auf mit Alfa Romeo und dem etwas günstigerem Matra Bagheera.
Zu Beginn der 70er Jahre verschärften die US-Behörden Ihre Crashtest-Auflagen und Anforderungen so stark, dass dem Fiat 850 Spider das Aus drohte. Man benötigte also ein komplett neues Fahrzeug, welches für den Übersee-Markt geeignet war. Designer Bertone zauberte aus dieser Not 1972 den Fiat X 1/9.
Ein Sportler mit Mittelmotor und Targa-Dach, Überrollbügel und Klappscheinwerfern. Der hierfür verwendete 1,3 Liter 4-Zylinder Motor mit 75 PS und einem maximalen Drehmoment von 97 Nm stammte aus der Fiat 128er Reihe.
Mit diesem Motor erreiche der X 1/9 eine maximale Geschwindigkeit von 170 km/h. Mit 880 kg war er für die damalige Zeit kein Leichtgewicht. Das lag an den Maßnahmen, welche nötig waren, um die Sicherheitsbestimmungen erreichen zu können.
Ab 1978 gab es den 1,5 Liter Motor aus dem Ritmo, dieser leistete 86 PS. Durch die Einführung des KATs reduzierte sich diese Leistung allerdings wieder auf 76 PS.Jedoch schadete dies dem X 1/9 kein bisschen. Der Fahrspaß war enorm.
Das Fazit von Auto Motor und Sport konnte diese Aussage unterstreichen:
„Der flache Zweisitzer meistert Kurven aller Art mit Bravour, wobei er sehr hohe Geschwindigkeiten bei absolut neutralem Fahrverhalten erreicht.“
Das von Minichamps präsentierte Modell im Maßstab 1:18 ist mit viel Liebe zum Detail gefertigt und lässt einen die Freude und Emotionen spüren, welche man als Fahrer eines echten X 1/9 fühlt.