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So fördern Sonnenlicht und Bewegung die Gesundheit

Ein Spaziergang an der Elbe wirkt sich positiv auf Körper und Geist aus (Foto: https://www.flickr.com/photos/max-stolbinsky/35594433534)
An die frische Luft gehen, Sonne tanken, und fast schon ein bisschen Meeresbrise in der Nase spüren: Ein Spaziergang entlang der Elbe wirkt sich positiv auf Körper und Geist aus. Aber nicht nur die Bewegung selbst tut dem Organismus gut, auch in der Luft befindet sich so mancher Stoff, der die Gesundheit fördert.

Ein gesundes Raumklima, wie es viele durch moderne Geräte, sogenannte Luftreiniger und Luftwäscher, herbeiführen, unterstützt die Gesundheit. Wird der menschliche Körper mit ausreichend Sauerstoff versorgt, funktioniert er besser, schließlich sind alle Zellen und Organe auf ihn angewiesen. Unsere Zellen brauchen das O2, um die Nährstoffe, die wir täglich aufnehmen, in Energie umzuwandeln. Wer viel frische Luft tankt, hat mehr Energie, fühlt sich also lebendiger und fitter. Generell ist jedem anzuraten, so oft wie möglich einen Spaziergang an der frischen Luft zu machen. Ein Spaziergang in der Natur fördert nämlich nicht nur die Sauerstoffversorgung, sondern sorgt zudem für die Aufnahme des Bakteriums Mycobacterium vaccae. Es kommt in der Erde vor und wird meist über die Luft aufgenommen. Forscher haben festgestellt, dass der Keim Zellen aktiviert, die für die Produktion von Serotonin verantwortlich sind - welches allgemein als Glückshormon bekannt ist.

Auch Bewegung hält fit. Wer sich bewegt, bringt seinen Kreislauf in Schwung und fördert die Sauerstoffzufuhr, da O2 über den Blutkreislauf zu den Zellen transportiert wird. Zudem regt Bewegung die Produktion von Serotonin an und lässt die Muskeln Myokine ausschütten. Diese wichtigen Botenstoffe wirken entzündungshemmend und stärken das Immunsystem. Wird man richtig sportlich aktiv, schüttet der Körper unter anderem Adrenalin aus, was die Bildung von Abwehrzellen anregt. Bewegung hält nachweislich gesund, und dabei ist es egal, ob man spazieren geht, joggt oder per Fahrrad beispielsweise den Elberadweg erkundet.

Außer Sauerstoff und Bewegung hilft auch (Sonnen-)Licht beim Glücklichsein. Licht, vor allem Sonnenlicht, das man im Freien tankt, wird über Augen und Haut aufgenommen und regt die Produktion von Vitamin D an. Dieses Vitamin wird unter anderem für den Knochenaufbau nötig. Forscher glauben mittlerweile auch, dass Vitamin D das Risiko für Multiple Sklerose, Osteoporose und Grippeinfektionen senkt. Sonnenlicht regt zudem die Bildung von Endorphinen an, die - Ähnlich wie Serotonin - als Glückshormone gelten. Es macht fröhlich und hält gesund - zumindest dann, wenn man verantwortungsvoll sonnenbadet.


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