Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

14-Jähriger vergewaltigt?

Symbolbild

Buchholzer erhebt bei Facebook Unterlassungs-Vorwürfe gegen Polizei

thl. Buchholz. Hat ein 33-jähriger Pädophiler in Buchholz einen 14-jährigen Jungen vergewaltigt? Entsprechende Vorwürfe werden von einem Aljosha Kahle in einem bei Facebook eingestellten Video erhoben. Auf Nachfrage bestätigt Polizeisprecher Torsten Adam ein entsprechendes Ermittlungsverfahren.
Die Tat hat sich offenbar bereits vor drei Wochen ereignet. Nach Kahles Aussagen sollen Opfer und Täter bereits seit rund einem Jahr befreundet gewesen sein. Nach einer Feier habe der 33-Jährige den Schüler mit zu sich nach Hause genommen und ihm dort heimlich K.o.-Tropfen ins Getränk gemischt. Anschließend habe er den Jungen vergewaltigt und Bilder sowie Videoaufnahmen von ihm und der Tat gemacht.
Nach Kahles Aussagen soll sich der Schüler später an die Polizei gewandt haben. Dort habe man ihn aber nicht ernst genommen. "Da der Junge nicht gleich nach der Tat beim Arzt gewesen ist, gebe es keine Spuren. Von daher würde die Sache im Sande verlaufen, sagten die Beamten", behauptet Kahle, der nach eigenen Angaben Opfer und Täter kennt und auch die Aufnahmen der Tat gesehen haben will. "Für solche Aussagen hat kein Bürger Verständnis", ist sich der Buchholzer sicher. Was ihn besonders ärgert: "Der Täter ist nach wie vor auf freiem Fuß und kann weitermachen, wie er möchte. Er hat sich in der Vergangenheit mit einer Vielzahl an Kindern angefreundet."
Auf Nachfrage bestätigt Adam auch, dass der mutmaßliche Täter nicht festgenommen wurde. "Es geht keine Gefahr von ihm aus", so der Polizeisprecher.
Die Pressearbeit obliegt der Staatsanwaltschaft Stade. Sie wollte sich am Mittwochnachmittag (nach Redaktionsschluss) zu der Sache äußern. Das WOCHENBLATT wird am Samstag weiter berichten.