Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Raser und Gurtverstöße

Zu schnell gewesen: Diesen Pkw stoppte die Polizei am Hoopter Elbdeich Fotos: thl

Polizei kontrollierte im Rahmen einer länderübergreifenden Kontrolle an mehreren Orten

thl. Winsen. "Ich werde künftig auf meine Geschwindigkeit besser achten", sagte ein Autofahrer, der von der Polizei am Hoopter Elbdeich gestoppt worden war. Weil er nämlich zu schnell unterwegs war, durfte er jetzt 25 Euro bezahlen und dazu seinem kleinen Sohn, der auf der Rückbank saß, erklären, was er falsch gemacht hatte und warum er von der Polizei angehalten wurde.
Im Rahmen einer sogenannten länderübergreifenden Kontrollaktion führten die Dienststellen im Bereich der Polizeiinspektion (PI) Harburg an verschiedenen Orten Geschwindigkeitsüberwachungen durch und achteten darauf, ob Autofahrer auch angeschnallt waren oder das Handy in der Hand hatten.
Rund eine Stunde lang hatten sich die Winsener Beamten in Hoopte mit einer sogenannten Laserpistole postiert. In dieser Zeit stoppten sie fünf Autofahrer, die zu schnell unterwegs waren. "Auf dieser Strecke wird gerne mal auf das Gaspedal gedrückt. Dabei kommt es immer zu gefährlichen Situationen, weil z.B. Fußgänger vom Deich kommen und auf die andere Straßenseite zu einem Café oder Restaurant wollen", erklärten die Beamten. 50 km/h sind am Elbdeich erlaubt. Angehalten wurden aber nur Fahrzeuge, die 64 km/h und schneller waren. Kurios: Wenn manche Autofahrer vom Gegenverkehr vor der "Radarfalle" gewarnt wurden oder die Polizisten selbst entdeckten, bremsten sie abrupt ab. "War man vorher zu schnell, bringt das aber gar nichts, denn der Laser kann die Autos bis zu einer Entfernung von 1.000 Metern messen", so eine Polizistin.
Richtig teuer wurde es übrigens für einen Polo-Fahrer. Er musste nicht nur 35 Euro bezahlen, weil er deutlich zu schnell war, sondern wurde auch noch mit 70 Euro zur Kasse gebeten, weil er seinen Sicherheitsgurt nicht angelegt hatte. Obendrauf gibt es einen Punkt in Flensburg. Und der Landkreis prüft, ob er ein Fahrverbot ausspricht.
• Insgesamt erwischten die Winsener Beamten an ihren vier Kontrollstellen neben den fünf Rasern noch 19 Autofahrer, die gegen das Handyverbot oder die Gurtanlegepflicht verstießen. Im gesamten PI-Bereich wurden 90 Pkw und acht Lkw angehalten. 61 Fahrer erhielten ein Verwarngeld, zwölf ein Bußgeld. Ein Autofahrer hatte zuviel getrunken. Daneben gab es zahlreiche Handy- und Gurtverstöße.