thl. Hamburg. Fahndungserfolg im Kampf gegen Einbrecher: Vergangene Woche führten Beamte des Zentralen Kriminaldienstes insgesamt vier zeitgleiche Wohnungsdurchsuchungen im Hamburger Stadtgebiet durch. Hintergrund sind Ermittlungen gegen vier mutmaßliche Wohnungseinbrecher, denen mehrere Einbruchstaten im Bereich des Landkreises Harburg und in Hamburg vorgeworfen werden. Insgesamt waren mehr als 40 Beamte aus Hamburg und Niedersachsen im Einsatz.
Auslöser der Aktion war ein versuchter Einbruch am 29. September diesen Jahres in Ohlendorf. Im Rahmen einer Sofortfahndung konnten in unmittelbarer Tatortnähe vier Beschuldigte im Alter von 20 bis 58 Jahren vorläufig festgenommen werden. Sie waren mit einem Pkw unterwegs und hatten klassische Einbruchswerkzeuge dabei. Alle vier Personen wiesen einschlägige polizeiliche Erkenntnisse auf (das WOCHENBLATT berichtete). Ein Haftbefehl erging zunächst nicht, da kein dringender Tatverdacht nachweisbar war.
Durch die sich anschließenden Ermittlungen ergaben sich Erkenntnisse im Zusammenhang mit weiteren Einbrüchen. Dabei konnten am 8. November drei der Beschuldigten, im Zusammenwirken mit einem weiteren 24 Jahre alten Beschuldigten, auf frischer Tat festgenommen werden konnten, als sie im Bereich Bramfeld in ein Wohnhaus einbrachen. Ein 20-Jähriger, der in Hamburg als sogenannter Intensivtäter gilt, sitzt seitdem in Untersuchungshaft.
Um weitere Beweise für das Zusammenwirken der Männer und weitere Taten zu erlangen, wurde nun die Wohnanschriften der Beschuldigten durchsucht. Hierbei stellten die Beamten Handys, Spurenträger und Schmuck als mutmaßliche Diebesbeute sicher. Die Asservate werden nun erkennungsdienstlich untersucht und in der Folge von den Ermittlern des Zentralen Kriminaldienstes ausgewertet.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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