FDP reicht kleine Anfrage zu den Vorgängen ein
Fall Jürgen Schubbert ist jetzt Thema im Landtag

Als Chefermittler kaltgestellt: Jürgen Schubbert   Foto: Schubbert
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thl. Lüneburg. Der Fall um Chefermittler Jürgen Schubbert beschäftigt jetzt auch den Niedersächsischen Landtag in Hannover. Der Abgeordnete Dr. Marco Genthe (FDP) hat eine kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit dem Titel "Welchen Stellenwert haben ungeklärte Tötungsdelikte in Niedersachsen?" eingereicht. Eine Frage lautet dabei: "Wie bewertet die Landesregierung die Versetzung des ehemaligen Leiters der EG Göhrde aus kriminalistischer Sicht im Hinblick auf die weiteren Ermittlungen?"
Wie das WOCHENBLATT berichtete, hatte Jürgen Schubbert, der zuletzt als Chef der Ermittlungsgruppe um die bundesweit bekannten Doppelmorde in der Göhrde tätig war, gegen seine bevorstehende Pensionierung geklagt, um die Ermittlungen in der Sache abschließen zu können. Die Polizeidirektion Lüneburg als Dienstherr lehnte das Ansinnen des ehemaligen Salzhäusers ab. Daraufhin zog der Kriminalist vor Gericht und gewann. Doch statt ihn als Chefermittler weitermachen zu lassen, versetzte Polizeipräsident Thomas Ring mit "einer billigen Retourkutsche" Jürgen Schubbert nach Lachendorf im Landkreis Celle und übertrug ihm die Leitung des dortigen Polizeireviers.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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