Haftstrafe für Klinikschützen

thl. Lüneburg. Mit drei Haftstrafen und drei Freisprüchen ist am Lüneburger Landgericht jetzt der Prozess um die Schießerei am Klinikum im vergangenen Jahr zu Ende gegangen.
Wie berichtet, war im September 2014 der Streit zwischen zwei kurdisch-stämmigen Großfamilien eskaliert. Nach einer Massenschlägerei in einem Fitnessstudio, kam es einen Tag später am Lüneburger Krankenhaus zum großen "Showdown", bei dem auch Schüsse fielen. Der Haupttäter muss für drei Jahre und drei Monate hinter Gitter. Zwei weitere Angeklagten bekamen zwei Jahre und neun Monate aufgebrummt.
Das Gericht, das wochenlang unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen verhandelte, hatte es im Verfahren mit vielen Zeugen zu tun, die erhebliche Erinnerungslücken hatten.

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