Ins Eis eingebrochen und ertrunken

thl. Winsen. Grausiger Fund in Winsen: Ein Spaziergänger entdeckte am Mittwochmorgen gegen 7.30 Uhr auf dem zugefrorenen Luhearm hinter der Mühlenstraße den Leichnam eines 38-jährigen Hamburgers schwarzafrikanischer Abstammung.
Der Leichnam wurde mit Unterstützung der Feuerwehr von der Eisfläche geborgen. Polizeibeamte untersuchten die Spuren am Auffindeort. "Diese lassen den Schluss zu, dass der 38-Jährige in der Nacht im Bereich des Schlosses unterwegs war", so Polizeisprecher Jan Krüger. "Scheinbar hatte er schon zu Fuß den zugefrorenen Schlossteich überquert. Hinter dem Schloss führen die Spuren dann auf die Eisfläche des Luhearms." Dort war der Mann offenbar in das Eis eingebrochen, hatte noch seine durchnässte Winterjacke ausgezogen, es dann aber nicht mehr geschafft, aus dem Wasser heraus die Böschung hinauf zu klettern. Die Ermittlungen zur genauen Todesursache dauern noch an. Hinweise auf Fremdeinwirkung gibt es derzeit nicht.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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