Polizei warnt
Kontaktbeschränkungen schrecken Taschendiebe nicht

Taschendiebe sind auch in Corona-Zeiten aktiv   Foto: Polizei-Beratung.de
  • Taschendiebe sind auch in Corona-Zeiten aktiv Foto: Polizei-Beratung.de
  • hochgeladen von Thomas Lipinski

(thl). Trotz Frühlingsgefühlen rät die Polizei bei Ausflügen zur Vorsicht. Denn Taschendiebe lassen sich auch von den Abstandsregeln aufgrund der Corona-Pandemie nicht abschrecken. Unbeaufsichtigte Taschen oder Rucksäcke in Fahrradkörben, auf Picknickdecken und Parkbänken sind für die Langfinger oftmals leichte Beute. Dabei haben sie es nicht nur auf Bargeld, sondern auch auf Zahlungskarten abgesehen. Trotz der Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen während der Corona-Pandemie hat die Polizei im vergangenen Jahr bundesweit über 85.000 Fälle des Diebstahls von unbaren Zahlungsmitteln registriert. Dabei entstand ein Schaden von über 30 Millionen Euro. Auch aktuell nutzen Taschendiebe jede Unaufmerksamkeit oder Ablenkung, um blitzschnell zuzugreifen. Es geht ihnen nicht nur um Bargeld, auch Zahlungskarten sind eine begehrte Beute. Denn Diebe können damit beispielsweise mit einer gefälschten Unterschrift im Handel an der Kasse bezahlen oder die kontaktlose Bezahlfunktion der Karte nutzen.
Die Polizei und der Sperr-Notruf 116 116 geben Tipps, um sich vor Diebstahl und Betrug zu schützen.
Wer den Verlust seiner Zahlungskarten bemerkt, sollte umgehend handeln:
Veranlassen Sie die sofortige Sperrung aller Karten. Über den Sperr-Notruf 116 116 ist das für alle Girocards und die meisten Kreditkarten möglich.
Zeigen Sie einen Diebstahl auch bei der Polizei an. Diese kann zusätzlich die Sperrung des elektronischen Lastschriftverfahrens per Unterschrift (SEPA-Lastschriften) veranlassen.
Prüfen Sie sorgfältig Ihre Kontobewegungen und reklamieren Sie unberechtigte Abbuchungen bei Ihrer Bank oder Sparkasse.
Weitere Tipps gegen Diebe:
Nur so viel Bargeld mitnehmen, wie tatsächlich benötigt wird.
Das Geld und Zahlungskarten sowie Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper tragen.
Hand- oder Umhängetasche immer mit der Verschlussseite zum Körper tragen und stets verschlossen halten.
Handtasche oder Jacke niemals unbeaufsichtigt lassen.
Bei einem Menschengedränge verstärkt auf seine Wertsachen achten.
Weitere Infos gibt es auf der Klappkarte "Schlauer gegen Klauer" mit einem Notfallpass zum Heraustrennen mit allen wichtigen Telefon- und Sperrnummern von Geld- und Kreditkarten.
Die Klappkarte ist kostenlos bei jeder Polizeidienststelle sowie im Internet unter www.polizei-beratung.de erhältlich.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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