Lange Haft für Einbrecher-Duo

thl. Lüneburg. Aller guten Dinge sind drei! Das Lüneburger Landgericht hat zwei Serieneinbrecher (30 und 50 Jahre alt) aus Brandenburg und Sachsen-Anhalt zu Haftstrafen von vier Jahren bzw. vier Jahren und sechs Monaten verurteilt.
Es war der dritte Anlauf in diesem Prozess. Im ersten Verfahren fehlten entscheidende Beweismittel, die die Polizei bei ihren Ermittlungen nicht berücksichtigt hatte, im zweiten Verfahren saß ein Richter als Beisitzer in der Kammer, der im Verfahren bereits mit den Ermittlungen gegen die beiden Männer eine Rolle spielte. Das ist laut Strafprozessordnung aber verboten, weil eine Befangenheit ausgeschlossen werden soll (das WOCHENBLATT berichtete). Und auch diesen Verfahren brachte einige Pannen ans Tageslicht, sodass am Ende von sechs angeklagten Taten nur noch zwei übrig blieben. Aufgrund diverser, teils sogar einschlägiger Vorstrafen, verhängte das Gericht schließlich das hohe Strafmaß.

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