Lügengeschichte eines Verkehrssünders aufgeflogen

thl. Winsen. Das ging gründlich schief: Anfang Juli hielt die Polizei einen 21-jährigen Mann auf der A39 an, nachdem er den Beamten bei einer Geschwindigkeitsmessung innerhalb des Baustellenbereiches (Tempo 80 erlaubt) mit 151 m/h aufgefallen war. Wie sich jetzt herausstellte, hatte der Mann seinerzeit die Personalien seines Bruders, der zugleich Halter des Wagens ist, angegeben. Der Halter war nun wegen der Verkehrsordnungswidrigkeit zu einer Aussage aufgefordert worden. Da er angab, gar nicht gefahren zu sein, stiegen die Beamten tiefer in die Ermittlungen ein. Dabei kam die falsche Personalienangabe ans Licht.
Neben dem Geschwindigkeitsverstoß wird dem tatsächlichen Fahrer nun auch noch falsche Verdächtigung und Fahren ohne Fahrerlaubnis vorgeworfen. Gegen den Fahrzeughalter ermittelt die Polizei wegen des Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

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