Neue Hinweise, aber keine heiße Spur

TV-Moderator Rudi Cerne präsentierte den Vermisstenfall in "Aktenzeichen XY"
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  • hochgeladen von Thomas Lipinski

thl. Drage. Insgesamt rund 20 Anrufe hat die Polizei im Fall der vermissten Familie Schulze aus Drage nach der Ausstrahlung in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY" erhalten. Eine heiße Spur sei aber auf dem ersten Blick nicht dabei, so Jan Krüger, Sprecher der Polizeiinspektion Harburg. Allerdings wolle die 25-köpfige "Soko Schulze" zwei Hinweisen zeitnah nachgehen. Zum einen habe sich ein Bootsführer gemeldet, so Krüger, der meinte, er sei auf der Elbe möglicherweise über einen Gegenstand gefahren. Die entsprechende Stelle solle nun durch Taucher untersucht werden. Auch eine Frau habe sich gemeldet und einen Hinweis gegeben. Nähere Angabe dazu wollte Jan Krüger allerdings nicht machen.
Ob die jetzt eingegangenen Hinweise die Ermittler weiterbringen, ist noch völlig offen. Große Hoffnungen gibt es wohl nicht, denn auf die zentralen Fragen des Falls gebe es immer noch keine Antworten. Und über das, was die Polizei weiß und noch nicht der Öffentlichkeit mitgeteilt hat, schweigt sie sich weiter aus. Zwar sprechen die Beamten mittlerweile nur noch von einem erweiterten Suizid und gehen somit davon aus, dass nicht nur Vater Marco (†41) sondern auch Mutter Slyvia (43) und Tochter Miriam (12) tot sind, doch einfache Fragen, z.B. nach dem Todeszeitpunkt des Vaters, bleiben unbeantwortet.

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