Polizei warnt: Betrüger nutzen Corona aus

Carsten Bünger hat viele
Präventionstipps auf Lager
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Ob Beamte, Behördenmitarbeiter oder erkrankte Angehörige: Die Fantasie der Gauner ist grenzenlos

(thl). Kriminelle nutzen seit Beginn der Pandemie die Verunsicherung in der Bevölkerung schamlos für Betrugsstraftaten aus. Dabei treten sie als falsche Polizeibeamte, vermeintlich erkrankte Angehörige oder Behördenmitarbeiter auf und fordern ihre Opfer unter dem Vorwand des Coronavirus zu Geldzahlungen auf. Aus diesem Grund klärt die Polizei verstärkt über den Schutz vor Betrug im Zusammenhang mit der Pandemie auf.
Besonders perfide: Am Telefon geben sich Betrüger momentan verstärkt als Angehörige aus, die am Coronavirus erkrankt seien und daher dringend Geld für Medikamente benötigen.
"Seien Sie immer misstrauisch, wenn Fremde oder angebliche Angehörige Geld an der Haustür, am Telefon und im Internet von Ihnen verlangen", warnt Carsten Bünger, Präventionsbeauftragter der Polizeiinspektion Harburg. "Lassen Sie sich nicht drängen, sind Sie unsicher, ziehen Sie Nachbarn oder Angehörige hinzu oder rufen Sie gleich die Polizei."
So kann man sich vor kriminellen Handlungen mit Bezug zum Coronavirus schützen:
<Aufz>Nur den Informationen offizieller Stellen vertrauen. Nicht durch Nachrichten verunsichern lassen, die über soziale Netzwerke oder Messengerdienste verbreitet werden. Offizielle Stellen sind: Ihre Gemeindeverwaltungen, das Gesundheitsamt oder Landes- und Bundesministerien sowie das Robert Koch-Institut (RKI).
Vergewissern, mit wem man es zu tun hat: an der Haustür, am Telefon und online. Bei offiziellen Stellen genau nachfragen, z.B. wenn ein Behördenmitarbeiter an der Haustür steht oder sich Personen am Telefon als Polizei ausgeben. Wichtig: Die Telefonnummer für Rückfragen selbst heraussuchen.
Keine Fremden in die Wohnung lassen.
Nicht auf Geldforderungen eingehen.
Keine sensiblen Daten preisgeben. Dazu gehören Passwörter, Kreditkartendaten oder die PIN.
Bei verdächtigen Situationen sofort die Polizei unter 110 anrufen.</Aufz>
Weitere Informationen über Schutzmöglichkeiten im Zusammenhang mit dem Coronavirus gibt es unter www.polizei-beratung.de/corona-straftaten oder über die kostenlose Warn-App NINA.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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