Prozess gegen Amokfahrer

thl. Lüneburg. Vor der 4. Großen Strafkammer am Lüneburger Landgericht beginnt am Dienstag, 2. September, um 9.30 Uhr (Saal 21) der Prozess gegen den Amokfahrer aus Stöckte. Der ehemalige Stöckter (44) ist wegen versuchten Totschlags, gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr angeklagt. Darauf stehen mindestens fünf Jahre Gefängnis. Die Staatsanwaltschaft strebt allerdings eine dauerhafte Unterbringung des Angeklagten in der Psychiatrie an.
Dem 44-Jährigen, der zuletzt in Boizenburg lebte, wird vorgeworfen, Anfang März in Stöckte mit seinem Pkw absichtlich in einer Faslamsgruppe hereingefahren zu sein und dabei zwei Männer schwer verletzt haben. Auschlaggebend für den Ausraster soll gewesen sein, dass die Narren den Mann zuvor angehalten und ihn angeschnorrt haben.
Der 44-Jährige wurde noch am Tatort festgenommen. Aufgrund seines psychischen Zustandes sitzt er seitdem in einer psychiatrischen Klinik. Im Prozess sollen 14 Zeugen und drei Sachverständige gehört werden. Das Urteil wird vermutlich am 26. September gesprochen.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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