"Spendensammler" sind wieder aktiv

Polizei warnt davor, Geld zu geben

thl. Buchholz. Aus gegebenen Anlass warnt die Polizei vor illegalen Spendensammlern, die innerhalb einer Woche zweimal in Buchholz aufgetreten sind.
"Meine Frau wurde auf dem Aldi-Parkplatz an der Hamburger Straße von Spendensammlern angesprochen und auch ich bei Famila am Nordring", erzählt WOCHENBLATT-Leser Peter Lück. In beiden Fällen hätte eine unbekannte ausländische Frau ein Holzbrett mit einem Blatt Papier mit Unterschriften und Zahlungswünschen von 10, 20 und 30 Euro vorgezeigt. Lück: "Zudem war auf dem Zettel ein Behinderten-Zeichen kopiert, um vorzugaukeln, dass für behinderte Menschen gesammelt werde." Auf die Frage, für welche Organisation sie sammele, habe die Frau keine Antwort gegeben. "Als ich mein Handy nahm und sagte, ich würde die Polizei anrufen, lief sie ganz schnell weg", so Lück.
"Leider kein Einzelfall", sagt Polizeisprecher Thorsten Adam. "Dieses Phänomen ist hinlänglich bekannt und taucht immer wieder an verschiedenen Orten auf." Er rät, den angeblichen Spendensammlern kein Geld zu geben und sofort die Polizei anzurufen, da nicht auszuschließen ist, dass andere Leute geben. "Und dann liegt ein Betrug vor", so Adam.
Übrigens kommt es auch immer wieder vor, dass die Spendensammler zahlungswilligen Bürgern heimlich ins Portemonnaie greifen und Geld stehlen.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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