Verfolgungsfahrt endet mit Blutprobe

bim/nw. Winsen. Eine halsbrecherische Flucht zwischen Winsen und Wulfsen nützte einem unter Drogen stehenden BMW-Fahrer nichts: Beamte wollten den 3er-BMW am Montagmorgen gegen 2.10 Uhr auf der Max-Planck-Straße kontrollieren, der zuvor durch überhöhte Geschwindigkeit auf der Osttangente aufgefallen war. Als die Polizisten dem Wagen das Haltesignal gaben, startete der Fahrer durch und fuhr mit hoher Geschwindigkeit durch Wohnstraßen in Richtung Luhdorfer Straße und Innenstadt. Auf seiner Fahrt durch die Stadt überquerte der Wagen mehrere Kreuzungen trotz roter Ampel mit voller Fahrt.
Der BMW fuhr nach einer Schleife durch die Innenstadt über die Ortsteile Roydorf, Scharmbeck und Pattensen bis nach Wulfsen. Dort blieb der Pkw in einer Sackgasse stecken. Die Polizisten blockierten den Wagen mit ihrem Streifenwagen. Der Fahrer des BMW setzte dennoch zurück und versuchte durch einen Zusammenstoß mit dem Streifenwagen frei zu kommen. Es gelang ihm nicht.
Der 30-jährige Fahrer und die beiden 22 und 23 Jahre alten Mitfahrer wurden aus dem Fahrzeug geholt und überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass der Fahrer keinen Führerschein hat. Weiterhin gab er zu, unter Drogeneinfluss zu stehen. Ihm wurde deswegen eine Blutprobe entnommen. Als Grund für die Flucht gab er an, Angst vor
dem Gefängnis zu haben, weil er nicht das erste Mal mit dem Gesetz in Konflikt geraten sei.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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