Weihnachtsmärkte sind beliebt bei Taschendieben

Gerade im dichten Gedränge der Weihnachtsmärkte haben Taschendiebe oft ein leichtes Spiel
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Taschendiebe arbeiten meist in Gruppen: Einer lenkt das Opfer ab, ein weiterer „zieht“ die Beute und gibt sie an einen Dritten weiter. Der taucht damit in der Menge unter. Werden die Diebe nicht auf frischer Tat ertappt, sind sie meist nur schwer ausfindig zu machen. Zumal die Opfer erst spät den Verlust bemerken und die Täter nicht beschreiben können.
Die Diebe beobachten ihr Opfer lange und genau. Sie rempeln den Betroffenen an, verwickeln ihn mit fadenscheinigen Fragen in ein Gespräch, bieten übersteigerte Hilfsbereitschaft an oder beschmutzen die Kleidung des Opfers, um mit ihm in Kontakt zu kommen. Beliebt ist auch der Drängel-Trick in den engen Gassen zwischen den Buden. Ein Dieb rückt unangenehm dicht an das Opfer heran, bis es sich ärgerlich abwendet und dadurch eine umgehängte Tasche oder die in der Manteltasche befindliche Geldbörse quasi "griffbereit" anbietet.
Damit der Besuch des Weihnachtsmarktes unbeschwert bleibt, gibt Johanßon ein paar Tipps:
- Taschendiebe lassen sich manchmal schon am typisch suchenden Blick erkennen: Sie meiden den direkten Blickkontakt zum Opfer und schauen eher nach der Beute (Hand- oder Umhängetasche).
- Bei einem Bummel über den Weihnachtsmarkt nur so viel Bargeld mitnehmen, wie tatsächlich benötigt wird.
- Geld, Zahlungskarten und Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper tragen.
- Hand- und Umhängetaschen immer mit der Verschlussseite zum Körper.
- In einem Gedränge verstärkt auf die Wertsachen achten. Misstrauisch werden, wenn man plötzlich angerempelt oder "in die Zange" genommen wird.
- Niemals die PIN irgendwo im Portemonnaie verstecken
- Bei Verlust von Zahlungskarten diese sofort telefonisch über den bundesweiten Sperr-Notruf 116 116 sperren.
Mehr Infos gibt es unter www.polizei-beratung.de.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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