Wie kam der Skoda in die Ilmenau?

Feuerwehren bargen in Fluss versenkten Pkw - Polizeiermittlungen laufen

ce. Hoopte. Großeinansatz für die Feuerwehren aus der Region am Einlauf der Ilmenau zur Elbe am Fähranleger in Hoopte: Dort mussten die Retter am Freitagabend einen im Fluß versenkten Skoda Octavia bergen. Personen befanden sich zum Glück nicht mehr in dem Wagen.
Bei der Bergung im Einsatz waren die Wehren aus Hoopte, Laßrönne, Fliegenberg, Over-Bullenhausen, Meckelfeld, die Taucher der Feuerwehr und der DLRG Buchholz und der Einsatzleitwagen 2 des Landkreises Harburg. Zunächst sicherten die Taucher das Fahrzeug, das unter Wasser auf der Seite lag, und brachten spezielle Hebekissen an. Derweil postierte die Winsener Wehr ihre Drehleiter mit Kraneinrichtung am Fähranleger. Weitere Brandschützer leuchteten den Einsatzort aus. Aufgrund des Schiffsverkehrs auf der Elbe sicherten die Boote der Wehren Laßrönne und Hoopte die Einsatzstelle wasserseitig ab.
Mithilfe des am Pkw angebrachten Hebegeschirrs und des Kranhakens der Feuerwehrdrehleiter wurde der Skoda schließlich aus der Ilmenau geborgen und am Fähranlager abgelegt. Nach gut vier Stunden war der durch die auflaufende Flut erschwerte Einsatz für die Feuerwehren beendet. Ein Bild vom Geschehen machten sich vor Ort auch Kreisbrandmeister Volker Bellmann, Winsens Stadtbrandmeister Helmut Kuntze und dessen Vize Uwe Ehlers. Die Ermittlungen, wie das Auto in die Ilmenau kam, und zur Höhe des entstandenen Schadens hat die Polizei übernommen.

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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