Winsen: Vandalismus aus Langeweile

thl. Winsen. In der Nacht zu Dienstag gegen 0.20 Uhr nahmen Bundespolizisten nach einem Zeugenhinweis eines Zugbegleiters einen Mann (37) beim Verlassen eines Metronom-Zuges im Bahnhof Harburg am Bahnsteig fest. Der polizeilich bekannte Mann ist verdächtig, in insgesamt sechs Wagen des Zuges auf der Fahrt von Winsen nach Hamburg-Harburg diverse Fenster- und Türscheiben, sowie die Glasflächen von Schaltkästen teilweise großflächig mit einem Feuerzeug zerkratzt zu haben. Dabei wurden Schrift(zeichen) und Hakenkreuze in die Scheiben gekratzt. Weiterhin soll der Tatverdächtige u.a. Deckenverkleidungen beschädigt haben. Dazu soll der Beschuldigte mit einem Feuerzeug Schriftzeichen sowie Hakenkreuze in die Zugverkleidungen gebrannt haben.
Ein Zugbegleiter wurde Zeuge der Sachbeschädigungen und informierte telefonisch die Einsatzzentrale der Hamburger Bundespolizei. Bei Einfahrt des Zuges stellten Bundespolizisten den Beschuldigten beim Verlassen des Metronom am Bahnsteig. Der 37-Jährige äußerte sich zum Tatvorwurf wie folgt: "Ich langweile mich sich zu Hause."
Die Bundespolizei geht von erheblichen Kosten zur Instandsetzung der Sachbeschädigungen aus; die Schadenshöhe ist aber noch nicht bekannt. Gegen den pakistanischen Staatsangehörigen wurden entsprechende Strafverfahren (Verdacht auf Sachbeschädigung sowie Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) eingeleitet. Das Tatmittel (Feuerzeug) wurde sichergestellt.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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