Winsener (49) vor dem Landgericht

thl. Lüneburg. Vor dem Lüneburger Landgericht beginnt am Montag, 7. Juli, um 9.30 Uhr (Saal 21) der Prozess gegen einen 49-jährigen Winsener. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann üble Nachrede, vorsätzliche Körperverletzung, versuchter Nötigung und Fahren ohne Führerschein vor.
Laut Anklage soll der Winsener zwischen Mai und Oktober vergangenen Jahres die verschiedenen Delikte zum Nachteil mehrerer Geschädigter begangen zu haben. So soll er u.a. behauptet haben, eine Frau wirke in einem Pädophilen-Ring mit und habe ihren Vater dazu bewogen, den Angeklagten mit dem Auto von der Straße abzudrängen. Darüber hinaus soll der Winsener einen weiteren Geschädigten geschlagen und einer anderen Frau eine Tat zum Nachteil ihrer Mutter angedroht haben, wenn sie den abgebrochenen Kontakt nicht wieder zu ihm aufnehme. Letztlich wirft die Staatsanwaltschaft dem Luhestädter noch vor, trotz bereits entzogenen Führerscheins mit einem Pkw gefahren zu sein.
Zur Verhandlung sind sechs Zeugen und ein Sachverständiger geladen. Das Urteil wird für den 23. Juli erwartet.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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