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Britische Corona-Mutation im Landkreis Stade entdeckt

Zahl der Autodiebstähle nimmt drastisch zu

Begehrtes Diebstahlsobjekt: Ein VW Bus der Baureihe T5
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  • hochgeladen von Thomas Lipinski

thl. Winsen. Es ist der Schrecken eines jeden Autobesitzers: Man kommt morgens aus dem Haus, geht zu seinem Wagen und sieht - nichts! Denn Unbekannte haben das Auto über Nacht gestohlen.
Und dieser Schrecken kommt immer häufiger vor. Nachdem die Zahl der Kfz-Diebstähle im vergangenen Jahren bundesweit um rund acht Prozent zurückgegangen war, ist sie in diesem Jahr wieder sprunghaft angestiegen. In ganz Deutschland verschwinden derzeit täglich rund 100 Autos. Angeführt wird die "Hitliste" von VW, BMW und Audi. Der volkswirtschaftliche Schaden dabei beträgt mehrere Hundert Millionen Euro.
"In der vergangenen Nacht wurde ein VW T5 entwendet....". Fast täglich sind solche oder ähnliche Sätze derzeit in den Meldungen der Polizei zu lesen. Ganz oben auf der "Hitliste" der Täter: VW Busse der Modellreihe T4 und T5 sowie VW Touareg. "Gern genommen werden aber auch Audi Q7 und Audi A6, BMW X5 und alles, was sonst noch fährt", sagt Rainer Bohmbach, Sprecher der Polizeiinspektion (PI) Stade, und spricht damit seinen Kollegen der PI's Harburg und Lüneburg aus der Seele.
Und die Diebstähle werden immer mehr. Im Landkreis Harburg liegt die Zahl der in diesem Jahr geklauten Fahrzeuge derzeit bei rund 70 gegenüber 74 im Vorjahr. "Diese Zahl wird mit Sicherheit deutlich überschritten werden", so ein Fahnder. Das gilt auch für den Landkreis Stade. Dort sind in diesem Jahr schon mehr als 60 Pkw weggekommen (Vorjahr: 68). Noch schlimmer ist die Lage im Landkreis Lüneburg. Wurden dort im Jahr 2012 "nur" 66 Pkw als gestohlen gemeldet, sind es jetzt schon über 80.
Das Schlimme: Die wenigsten Fahrzeuge tauchen wieder auf. Die Aufklärungsquote liegt im Schnitt bei mageren 25 Prozent. Man könne wenig darüber sagen, was mit den Pkw passiert, heißt es aus Polizeikreisen. "Wir gehen davon aus, dass viele Fahrzeuge nach dem Diebstahl direkt ins Ausland gebracht, dort verfälscht werden und wieder auf den Markt kommen", sagt Jan Krüger, Sprecher der PI Harburg.
Eine weitere, aber weitaus seltenere Methode der Diebe dürfte sein, dass die Fahrzeuge nach dem Diebstahl in angemieteten Scheunen auseinandergebaut werden und dann als Schrott deklariert nach Ost-Europa gebracht werden, wo Spezialisten sie wieder zusammensetzen. Oder die Autos werden als Ersatzteile verkauft.
Fakt scheint aber zu sein, dass die meisten Autos sozusagen auf Bestellung geklaut werden. "Bei Festnahmen erleben wir es immer wieder, dass die Täter Listen in der Tasche haben, auf denen Autos mit ihren Standorten vermerkt sind", sagt Volker Schäfer, Chef des Fachkommissariates Bandenkriminalität (FK Bande) der Zentralen Kriminalinspektion Lüneburg. Einige Täter würden sogar extra aus Ost-Europa anreisen und zielgerichtet zu den Adressen fahren. Das bedeutet, dass so genannte Scouts die Fahrzeug-Standorte vorher auskundschaften. "Deswegen sollten Bürger achtsam sein", rät Schäfer. Bei fremden und/oder verdächtigen Fahrzeugen, vor allem auch in Wohngebieten, sollte man sich schon mal das Kennzeichen merken und im Zweifelsfall auch sofort die Polizei anrufen. Dabei gilt der Grundsatz: Lieber einmal mehr, als einmal zu wenig.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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