Zwölfjähriger macht Spritztour mit Onkels BMW

Der Wagen kam an der Außenwand eines Neubaus zum Stehen
  • Der Wagen kam an der Außenwand eines Neubaus zum Stehen
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thl. Winsen. Eine dumme Idee und Riesenglück hatte ein zwölfjähriger Junge am Sonntagmorgen: Gegen 4.15 Uhr bemerkte eine Streifenwagenbesatzung in der Winsener Innenstadt einen 5er BMW, der auffällig langsam und unsicher über eine Straßenkreuzung fuhr. Die Beamten folgten dem Wagen. Auf der Luhdorfer Straße, gab der Fahrer plötzlich Gas und raste davon.
Doch weit kam er nicht. Im Bereich der Kreuzung Roydorfer Weg kam der Wagen nach links von der Fahrbahn ab, fuhr gegen die Schaltkästen der Ampelsteuerung und der Stromverteilung, durchbrach eine Gartenmauer und blieb unmittelbar vor der Fassade eines Neubaus stehen. Als die Beamten stoppten, konnten sie eine kleine Person erkennen, die vom Fahrzeug weglief. Die Polizisten folgten zu Fuß und ergriffen einen Zwölfjährigen, der sofort zugab, mit dem Wagen gefahren zu sein. Demnach sei er bei Verwandten zu Besuch und habe sich in der Nacht, als alle schliefen, mit dem Zündschlüssel aus der Wohnung geschlichen, um eine Spritztour mit dem Auto des Onkels zu machen. Als die Beamten den jungen Fahrer zu den
Verwandten zurück brachten, bestätigte sich der Sachverhalt.
"Trotz eines Sachschadens von insgesamt rund 10.000 Euro und eines eingeleiteten Ermittlungsverfahrens kann man von großem Glück sprechen, dass weder der Junge noch Unbeteiligte verletzt worden sind", so Polizeisprecher Jan Krüger.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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