67. Scharmbecker Erntefest: "Eine außergewöhnliche Dorfgemeinschaft"

Impressionen: 67. Scharmbecker Erntefest
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bs. Winsen. "Unglaublich, was hier in Scharmbeck jährlich auf die Beine gestellt wird. Es stecken ja nicht nur in den ganzen Wagen viele Stunden Arbeit drin, auch in die alten, restaurierten Schlepper wird offensichtlich eine Menge Zeit und Geld investiert. Das spricht für eine wirklich außergewöhnliche Dorfgemeinschaft", waren sich am vergangenen Sonntag Anke Lange und ihre Mutter Hanna Hartmann aus Drögennindorf bei Amelinghausen einig.
Die beiden Frauen waren zusammen mit tausenden weiteren Besuchern nach Scharmbeck bei Winsen gekommen, um am diesjährigen Umzug des 67. Erntefestes mit 18 Wagen, fünf Spielmannszügen und mehreren Fußgruppen teilzunehmen. Wie sie kommen jährlich Besucher aus ganz Norddeutschland, um die modernen, historischen und nostalgischen Festwagen zu begutachten, die in mühevoller Handarbeit mit Weizen, Ähre an Ähre, beklebt werden und die in ihrer Themenvielfalt kaum Grenzen kennen.
Motive in diesem Jahr waren dabei unter anderen "Der Feierabendbauer", "Kinderüberraschung", "Die Minions" oder "Die Augsburger Puppenkiste".
Angeführt wurde der Umzug vom diesjährigen Erntekönigspaar Max Soetebier und Amélie Krogmann.
Eine große Tombola mit einer Schiffsreise als Hauptgewinn und ein buntes Kinderprogramm mit riesiger Strohburg, Pony-Reiten, Karussell oder Autoscouter sowie die große "Schlemmermeile" mit breit gefächerter Auswahl, rundeten den sonnigen Sonntag Nachmittag ab.
Dazu konnte der Umzug auch aus der Luft beobachtet werden: Helikopter-Rundflüge boten zahlreichen Besuchern die Möglichkeit, das Treiben mal aus einer komplett anderen Perspektive zu verfolgen.
Begonnen hatte das Erntefest bereits am vergangenen Samstag mit der großen Zeltdisco. Am vergangenen Montag folgte nach dem traditionellen Sonntags-Umzug und dem Tanz im Festzelt am Abend nach der Bekanntgabe der Platzierungen, dann der Festumzug der Kinder am Montag.

Autor:

Sara Buchheister aus Winsen

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