Ärger über Ausbau-"Nebenwirkungen"

Am "Tatort": Hans-Jürgen Standke zeigt auf den offenbar durch einen Schwerlasttransporter beschädigten Sieldeckel. Im Hintergrund ist die Zufahrt zur Baustelle am Bahnhof zu sehen
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  • hochgeladen von Christoph Ehlermann

ce. Winsen. Unschöne "Nebenwirkungen" der Bauarbeiten am Winsener Bahnhof erlebt die Landeskirchliche Gemeinschaft (LKG) der Luhestadt. Im Zuge der Baumaßnahmen kommt es laut der LKG häufiger vor, dass große Schwerlasttransporter im Borsteler Weg, wo die Gemeinschaft ihren Sitz hat, in der engen Einfahrt zur Straße Wedemarsch stecken bleiben und das Grundstück der LKG zum Rangieren in dem "Nadelöhr" nutzen müssen. Nach einem solchen Manöver hinterließ dort jetzt ein Lkw eine Delle in der gepflasterten Einfahrt und einen zerbrochenen Sieldeckel. "Eine Bitte an die Deutsche Bahn als Bauträger, den Schaden unbürokratisch zu beheben, verlief leider im Sande", so LKG-Vorsitzender Hans-Jürgen Standke.
Da die betreffende Spedition - so Standke - bestreite, die Hofeinfahrt befahren zu haben, und jegliche Verantwortung für den Schaden ablehne, werde die LKG diesen jetzt auf eigene Kosten beheben müssen. "Das ist ärgerlich, da unsere Gemeinschaft ihre knappen Mittel, die sie ausschließlich aus Spenden erhält, für die seelsorgerische Arbeit und für Aktivitäten in Jugendgruppen benötigt", sagt Standke. Durch einen zusätzlichen Arbeitseinsatz der LKG-Mitglieder solle der Schaden möglichst kostengünstig repariert werden, damit ein bereits geplanter Spielturm für Kinder trotzdem beschafft werden könne und nicht aufgrund der unerwarteten Geldausgaben nicht verschoben werden müsse.

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