Neuer Vorstand im Heimat- und Museumverein Winsen
Auf Benndorf folgt Prof. Dr. Rolf Wiese

Die neuen und die alten Vorstandsmitglieder (v. li.): Giesela Wiese, Dr. Jürgen Strowald, Klaus Benndorf, Angelika Malchert, Susanne Wenck, Joachim Matz, Prof. Dr. Rolf Wiese und Rainer Östlind
  • Die neuen und die alten Vorstandsmitglieder (v. li.): Giesela Wiese, Dr. Jürgen Strowald, Klaus Benndorf, Angelika Malchert, Susanne Wenck, Joachim Matz, Prof. Dr. Rolf Wiese und Rainer Östlind
  • Foto: Heimat- und Museumverein Winsen
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ce. Winsen. Wechsel an der Spitze des Heimat- und Museumvereins (HuM) Winsen: Prof. Dr. Rolf Wiese wurde zum neuen Vorsitzenden des derzeit 451 Mitglieder starken Vereins gewählt. Er ist Nachfolger von Klaus Benndorf, der das Amt nach fünf Jahren aus Altersgründen abgegeben hatte. Wiese hatte das Freilichtmuseum am Kiekeberg bis zu seinem Ausscheiden 2017 viele Jahre erfolgreich geleitet.
Neuer stellvertreter Vorsitzender des HuM ist Joachim Matz. Er übernimmt den Posten, den Susanne Wenck 21 Jahre lang bekleidete und aus familiären Gründen nicht länger innehaben wollte. Wenck organisiert jedoch weiterhin die Ausstellungen des "Kreativen Kreises". Joachim Matz gab sein bisheriges Amt des Kassenwartes auf. Ihm folgte Angelika Malchert.
Der Geschäftsführende Vorsitzende und Schriftführer Dr. Jürgen Strowald, bald 20 Jahre im Amt, schied ebenfalls aufgrund seines fortgeschrittenen Alters aus. Das HuM-Infoblatt "Winsener Postille", das bald zum 40. Mal erscheint, wird aber auch künftig von Strowald redigiert und herausgegeben. Als neue Geschäftsführende Vorsitzende fungiert Rolf Wieses Ehefrau Giesela. Sie hat sich - ebenso wie ihr Mann - für das Kiekeberg-Museum sowie für das Winsener Museum im Marstall und für den Kreiskalender des Landkreises Harburg engagiert. Zudem bereitet sie derzeit für den HuM das Märchenfest vor, das im Sommer Premiere feiert.
Rainer Östlind, neben Frank Stoppel zweiter fachlicher Berater im Vorstand, wurde im Amt bestätigt.
Als letzte Amtshandlung hatte Klaus Benndorf zuvor auf ein erfolgreiches Veranstaltungsjahr 2019 zurückgeblickt. Die Vorträge von Klaus Fischer über die Maschinenfabrik Alfred Eriksen und die von Susanne Wenck organisierten Kunsthandwerk-Ausstellungen des "Kreativen Kreises" fanden ebenso großen Anklang wie die Märchen des Marionettentheaters und die Sommerferien-Kurse der Weberei für Kinder und Jugendliche - um nur einige Aktivitäten zu nennen.
Ein neues Projekt ist die Beobachtung der im Schlossturm nistenden Turmfalken. Um die Aufzucht der Jungen live und im Internet beobachten zu können, wurde dort eine Kamera installiert. Seit Anfang 2019 bereitet der Verein darüber hinaus die Ausstellung "Wendezeiten 1989/90“ vor, ein Gemeinschaftsprojekt mit Winsens brandenburgischer Partnerstadt Pritzwalk. Im Mittelpunkt stehen die persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse der Menschen in den beiden Regionen. Die Ausstellung ist ab dem 4. April zu sehen.
Weil der Stadtrat für 2020 noch keinen Haushalt beschlossen hat (das WOCHENBLATT berichtete), fehlen Zuschüsse. Zur Überbrückung wurde ein Teil der Rücklagen in den laufenden Vereinsetat eingestellt. Sobald die Stadt ihren Zuschuss überweist, wird der entsprechende Betrag in die Rücklagen zurückgeführt.
• Wer im Heimat- und Museumverein Winsen Mitglied werden und/oder sich ehrenamtlich engagieren möchte, melde sich unter Tel. 04171 - 3419 bei Ilona Johannsen. Mehr Infos unter www.hum-winsen.de.

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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