Autofahrer ignorieren Durchfahrtsverbot - Stadt Winsen resigniert

Immer wieder ignorieren Autofahrer das Durchfahrtsverbot und nehmen die Strecke als Abkürzung   Foto: thl
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thl. Gehrden. "Das geht hier zu wie auf der Autobahn. Und viele Autofahrer fahren nicht gerade langsam. Muss hier erst etwas passieren?" So und ähnlich beschweren sich immer wieder Anwohner des Geestwiesenwegs in Gehrden. Mit gutem Grund: Denn obwohl die Straße nahezu auf gesamter Länge ausschließlich für den landwirtschaftlichen Verkehr freigegeben ist, nutzen viele Autofahrer den Geestwiesenweg als Abkürzung zwischen Hoopte und Ashausen. Dabei kommt es immer wieder zu Gefahrensituationen, weil das Gebiet von Radfahrern und Fußgängern stark frequentiert ist.
Zwar war die Polizei gerade in jüngerer Vergangenheit verstärkt vor Ort und hat das Durchfahrtsverbot geahndet (jeder erwischte Autofahrer wurde mit 55 Euro zur Kasse gebeten), doch auf Dauer können die Beamten nicht ständig dort stehen. "Da muss die Stadt sich etwas einfallen lassen", so ein Beamter.
Dort ist das Problem, dass Verkehrsteilnehmer diesen Verbindungsweg verkehrswidrig nutzen, nach Aussage von Verwaltungsvize Christian Riech (seit Jahrzehnten) bekannt. "Beschilderungsmäßig ist alles getan, die Polizei kontrolliert gelegentlich, die Stadt darf es rechtlich nicht. Viel mehr kann man nicht tun", sagt Riech. "Schrankenlösungen funktionieren meist nicht nachhaltig. Und eine mehrfach vorgeschlagene Videoüberwachung dürfte aufgrund des Übermaßverbots rechtlich nicht zulässig sein."
Also müssen Anwohner und Nutzer weiterhin mit dem Verkehr im Geestwiesenweg leben. Immer in der Hoffnung, dass es dort nicht einmal zu einem schlimmen Unfall kommt.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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