Baubeginn am Bahlburger Kreuz in Winsen verschoben

Umbau startet erst am 5. Oktober

thl. Bahlburg. Eigentlich sollte seit dieser Woche am Bahlburger Kreuz kräftig gebuddelt werden. Denn der im Volksmund als "Todeskreuzung" verschriene Verkehrsknotenpunkt, an dem zahlreiche, teils tödliche Unfälle geschehen sind, soll zu einem Kreisverkehrsplatz umgebaut werden (das WOCHENBLATT berichtete). Doch passiert ist bisher nichts. Jetzt liefert die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Lüneburg den Grund dafür: Der Beginn der Bauarbeiten wurde auf den 5. Oktober verschoben.
Im Zuge der erfolgten Einweisungstermine wurden Besonderheiten zum Umgang mit dem vorhandenen Leitungsbestand kommuniziert und das weitere Vorgehen festgelegt. Dies bedarf nunmehr zusätzlicher Abstimmungen zur Erlangung notwendiger Genehmigungen, heißt es seitens der Behörde. Und weiter: Der geplante Bauablauf konnte in diesem Zusammenhang optimiert werden, sodass die diesjährigen Arbeiten planmäßig fertiggestellt werden können. Heißt: Der erste Bauabschnitt soll bis Ende Oktober fertig sein, danach gehen die Arbeiter in die Winterpause und machen im Frühjahr weiter. Der komplette Kreisel soll im Juli kommenden Jahres fertig sein.
Für die Arbeiten in diesem Jahr ist eine beidseitige Sperrung der K37 zwischen Pattensen und Bahlburg notwendig. Auf der L234 wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit reduziert. Bereits in der letzten Septemberwoche werden im Seitenraum der Fahrbahn vorbereitende Arbeiten durchgeführt. Ab diesem Zeitpunkt sei mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen, teilt die Landesbehörde mit.
Der Verkehr auf der K37 wird ab Pattensen über die L215 "Pattensener Hauptstraße" und L234 "Winsener Landstraße" über Garstedt zurück auf die K37 bei Vierhöfen umgeleitet.
Für den Geh- und Radverkehr wird ebenfalls eine Umleitung eingerichtet. Über die Wintermonate wird die Kreuzung vollständig für den Verkehr freigegeben.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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